
Aargau kündigt Kulturlasten-Vertrag mit Zürich und Luzern
Baseljetzt
Die Aargauer Regierung will zwar weiterhin Zürcher und Luzerner Kulturbetriebe unterstützen – den bestehenden Kulturlastenvertrag stuft sie aber als unfair ein. Sie kündigt deshalb die Vereinbarung auf Ende 2027.
Die Interkantonale Kulturlastenvereinbarung weise bedeutende Schwächen auf, schreibt die Regierung in einer am Freitag veröffentlichten Antwort auf ein Postulat der FDP-Fraktion.
«Die zahlungspflichtigen Kantone können keinen Einfluss auf die Entwicklung der Beiträge zugunsten der Standortkantone Zürich und Luzern nehmen, müssen deren kulturpolitischen Entscheidungen aber finanziell mittragen», hält die Regierung fest.
Sie will Verhandlungen mit Zürich und Luzern aufnehmen, um mit den beiden Kantonen bilaterale Vereinbarungen über eine jährliche pauschale Abgeltung der Kulturlasten abzuschliessen. (sda/ele)
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