
Angeklagter Baselbieter wollte Ex-Geliebte mit Handgranate «nur erschrecken»
Baseljetzt
Beim Prozess vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona gab der Angeklagte an, er habe seine Ex-Geliebte mit der Splitterhandgranate im Auto nur «aufrütteln» und kein «gefährliches Projektil» verwenden wollen.
Es sei nie seine Absicht gewesen, eine Handgranate zu organisieren, sagte der 54-jährige am Donnerstag vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona. Er habe bei seiner Ex-Geliebten lediglich «ein Zeichen» setzen wollen. Weshalb er trotzdem eine Splitterhandgranate kaufte, konnte der Mann auch auf Nachfragen der Richter nicht erklären.
Er wiederholte immer wieder, das sei nicht abgemacht gewesen. Die Granate habe er auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters in Deutschland erhalten. Später montierte er diese am Auto seiner Ex-Geliebten, die nur durch viel Glück unverletzt blieb.
«Es war nie geplant, dass es dieses Ausmass annimmt», sagte der Beschuldigte vor Gericht. Er sei froh, dass seine Ex-Geliebte physisch unverletzt blieb. (sda/jab)
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