
Basler Kammermusikfestival Mizmorim überschreitet viele Grenzen
Baseljetzt
Jüdische und arabische Musik, moderne und klassische, notierte und improvisierte Stücke: Vom 21. bis 25. Januar präsentiert sich das Kammermusikfestival Mizmorim in Basel unter dem Titel «Jerusalem» als Spielfeld ohne musikalische und kulturelle Grenzen.
Der berühmte New Yorker Klezmer-Musiker David Krakauer spielt eine Komposition seines syrischen Klarinettisten-Kollegen Kinan Azmeh, der Oud-Virtuose Taiseer Elias wird zusammen mit dem Basler Vokalensemble Voces Suaves eine Brücke von Volksmusik-Variationen zu Werken des Barock-Komponisten Claudio Monteverdi schlagen.
Das 12. Kammermusikfestival Mizmorim hat sich zum Ziel gesetzt Grenzen zu überschreiten: Grenzen zwischen musikalischen und gesellschaftlichen Kulturen, zwischen jüdischer, arabischer und dem Kanon der alten Musik des Westens, zwischen klassischen Werken, Volksmusik und Improvisation im Jazz. Der kulturelle Schmelztiegel «Jerusalem» solle Symbol dafür sein, schreiben die Veranstalter.
An 16 Veranstaltungen werden an verschiedenen Spielorten in Basel unter anderem zwei Ur- und 18 Schweizer Erstaufführungen zu erleben sein. Darunter zwei Auftragswerke: eines vom argentinischen Bandoneonisten Marcelo Nisman und ein Weiteres von Mauricio Silva Orendain, der ein Werk für die historische mikrotonale Orgel Arciorgano, ein Nachbau des von Nicola Vicentino im 16. Jahrhundert entwickelten Instruments, komponiert hat. (sda/mik)
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spalen
ein tolles festival, an welchem es immer wieder wunderbare sachen zu entdecken gibt!