
Bund rechnet mit zunehmender Wohnungsknappheit
Baseljetzt
Der Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen, Martin Tschirren, rechnet im kommenden Jahr mit einer Zunahme des Wohnungsmangels.
«Die Ursachen für die Wohnungsknappheit lassen sich nicht so schnell ändern», sagte Tschirren in einem Interview mit «Blick» vom Samstag. Zu den Ursachen zählen laut Tschirren die steigende Anzahl der Haushalte, das Bevölkerungswachstum, die Zuwanderung und die Wirtschaftsentwicklung. Letzterer Punkt sei ein zentraler Faktor, sagte der Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO).
Zwar habe es durch die Unsicherheit wegen der US-Zölle letztes Jahr eine leichte Abkühlung gegeben und Firmen seien zurückhaltender geworden. «Wenn die Wirtschaftsentwicklung wieder etwas anzieht, wird die Nachfrage nach Arbeitskräften und damit auch nach Wohnraum tendenziell wieder grösser», sagte Tschirren. Doch spiele nicht nur die hohe Nachfrage nach Wohnraum eine Rolle, gab er zu bedenken. Auch das ungenügende Angebot und die tiefe Bautätigkeit führten zur Knappheit.
Der Bund hatte Anfang 2024 zusammen mit den Kantonen, den Städten, Gemeinden, der Immobilienwirtschaft und der Zivilgesellschaft einen Aktionsplan erstellt. Darin finden sich über 30 Massnahmen, die für mehr Wohnraum und vor allem mehr Wohnungen zu erschwinglichen Preisen sorgen. Doch die darin formulierten Massnahmen zielen laut dem BWO-Direktor auf mittel- bis langfristige Effekte ab. «Eine schnelle Verbesserung sehe ich im Moment nicht», sagte er. (sda/sih)
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danielo
Hallo
Wie stimmt das alles zusammen, einige sind für 10 Mio Menschenleben in der Schweiz und dazu noch möglichst viele Fachkräften aus dem Ausland, wo bringen wir „alles unter ein Dach“, wenn wir jeden Monat gesagt bekommen, dass die Schweiz Wohnungsnot hat