
Nach dem Unglück von Crans-Montana: Politiker im In- und Ausland sind bestürzt
Baseljetzt
Nach dem Unglück von Crans-Montana verschiebt Guy Parmelin seine für Donnerstagmittag geplante Neujahrsansprache. Auch andere Politiker aus dem In- und Ausland sprechen den Betroffenen ihr Beileid aus.
Dass die Neujahrsansprache verschoben wird, ist einer Email des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vom Donnerstagmorgen zu entnehmen. Die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin hat Tradition. Sie wird jeweils von den SRG-Programmen ausgestrahlt.
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«Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich in der Nacht in Crans-Montana in Trauer, die die ganze Schweiz und das Ausland betrifft», so Parmelin. Der Bundesrat habe die «Tragödie mit tiefer Bestürzung zur Kenntnis genommen».

Der Tessiner Staatsrat sicherte den Walliser Behörden seine volle Unterstützung bei der Bewältigung der Katastrophe zu und sprach den Opfern und Verletzten sein Beileid aus. «Die Regierung hat mit grosser Trauer erfahren, was geschehen ist, und möchte ihre Nähe zu der von dieser Tragödie betroffenen Bevölkerung und Gemeinschaft ausdrücken», schrieb der Kanton Tessin in einer Mitteilung.
Europaratspräsident und alt Bundesrat Alain Berset schrieb auf X, er sei zutiefst schockiert und traurig über das Drama, das sich in der Nacht in Crans-Montana ereignet habe. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und ihren Angehörigen.

Emmanuel Macron ist betroffen
Tief bestürzt nach den Geschehnissen auf dem Walliser Hochplateau zeigte sich der französische Präsident Emmanuel Macron. «Meine Gedanken sind bei den trauernden Familien und den Verletzten. Der Schweiz, ihrem Volk und ihren Behörden spreche ich die uneingeschränkte Solidarität Frankreichs und unsere brüderliche Unterstützung aus», schrieb er auf X.
Nach Angaben des französischen Aussenministeriums sind bei dem Drama auch zwei französische Staatsangehörige verletzt worden. Sie seien umgehend von den Rettungsdiensten betreut worden.
Italien, Grossbritannien und die Ukraine bekunden ihre Solidarität
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach in einer Mitteilung persönlich und im Namen der Regierung ihr tief empfundenes Beileid aus und dankte den Einsatzkräften. Zuvor hatte bereits ihr Aussenminister Antonio Tajani der Schweiz und seinem Amtskollegen Ignazio Cassis die Anteilnahme Italiens an der Tragödie ausgedrückt. Sie klärten zurzeit ab, ob es unter den Opfern auch italienische Staatsangehörige gebe.
Das britische Aussenministerium schrieb auf X: «Unsere Gedanken sind bei allen Verletzten und Getöteten der schrecklichen Tragödie in Crans-Montana, und wir zollen den Schweizer Rettungsdiensten Anerkennung, die den Einsatz leiten». Für britische Staatsangehörige, die konsularischen Schutz benötigen, steht eine Nummer zur Verfügung.
Auch Andrii Sybiha, Aussenminister der Ukraine, bekundete auf der Social-Media-Plattform seine Solidarität mit der Schweiz. «Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, und wir wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung. Bleibt stark, liebe Schweizer Freunde!» (sda/jsa)
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