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Das sind die beliebtesten Neujahrsvorsätze für 2026
©Bild: Unsplash
Gesellschaft
Lifestyle

Das sind die beliebtesten Neujahrsvorsätze für 2026

04.01.2026 15:09

Baseljetzt

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen Neues vor – und 2026 zeigt sich dabei ein klarer Trend: Weniger Selbstoptimierung, mehr Lebensqualität.

Der Jahreswechsel ist der Moment, in dem Jogging-Schuhe aus dem Keller geholt, Meditations-Apps heruntergeladen und Vorsätze gefasst werden, die spätestens im Februar leise wieder verschwinden. Doch 2026 scheint alles etwas anders zu sein. Die grossen Versprechen werden kleiner – und genau das macht sie realistischer.

Statt «Dieses Jahr ändere ich mein ganzes Leben» heisst es zunehmend: «Ich schaue etwas besser zu mir.» Ein Überblick über die beliebtesten Vorsätze – und darüber, was sie über unsere Zeit sagen.

Gesundheit: Hauptsache, es tut gut

Gesundheit bleibt der unangefochtene Spitzenreiter unter den Vorsätzen. Mehr Bewegung, gesünder essen, fitter werden – alles wie gehabt. Neu ist allerdings der Ehrgeiz. Oder besser gesagt: sein Rückzug.

2026 geht es weniger um Bestzeiten und Sixpacks, sondern um Regelmässigkeit ohne Selbstvorwürfe. Spazieren statt sprinten, Velofahren statt Fitnessstudio-Abo mit schlechtem Gewissen. Auch Schlaf ist plötzlich ein erklärtes Ziel – ein stilles Eingeständnis, dass acht Stunden Erholung wertvoller sind als jede Protein-Shake-Routine.

Mentale Gesundheit: Endlich kein Tabu mehr

«Weniger Stress» gehört inzwischen so selbstverständlich zu den Vorsätzen wie früher «mehr Sport». Mentale Gesundheit ist kein Randthema mehr, sondern Teil des Alltags. Viele nehmen sich vor, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen oder sich professionelle Unterstützung zu holen – ohne das Gefühl, sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Kurz gesagt: 2026 darf man müde sein. Und man darf darüber sprechen.

Digital Detox: Das Handy darf bleiben – aber bitte mit Abstand

Kaum ein Vorsatz ist so verbreitet wie der Wunsch nach weniger Bildschirmzeit. Das Smartphone ist dabei nicht der Feind, sondern ein zu enger Mitbewohner. Weniger Scrollen vor dem Einschlafen, keine Mails nach Feierabend, Social Media mit Pausenknopf – das Ziel ist Kontrolle statt Dauerbeschallung.

Der klassische «Digital Detox» wird dabei ersetzt durch etwas Realistischeres: bewusste digitale Diät, ohne kalten Entzug.

Finanzen: Überblick statt Luxus

Die wirtschaftliche Lage hinterlässt Spuren – auch auf der Vorsatzliste. Sparen, Ausgaben im Griff behalten, Rücklagen bilden: Finanzielle Vorsätze haben 2026 Hochkonjunktur.

Dabei geht es weniger um Reichtum als um Sicherheit und Planbarkeit. Viele wollen endlich wissen, wohin ihr Geld eigentlich verschwindet – und ob das monatliche Abo wirklich genutzt wird oder nur gute Absichten finanziert.

Nachhaltigkeit: Kleine Schritte statt grosser Reden

Die Klimakrise ist nicht verschwunden, aber die Vorsätze sind pragmatischer geworden. Weniger Fleisch, öfter regional einkaufen, Secondhand statt neu – Nachhaltigkeit wird konkret und alltagstauglich gedacht.

Der moralische Zeigefinger hat Pause, dafür zählen kleine Gewohnheiten. Nicht perfekt, aber besser als vorher.

Beziehungen: Mehr Zeit für echte Menschen

Zwischen Termindruck, Arbeit und Bildschirmzeit wächst der Wunsch nach echten Begegnungen. Viele nehmen sich vor, Freundschaften bewusster zu pflegen, öfter anzurufen statt nur zu schreiben oder bei Gesprächen das Handy tatsächlich wegzulegen.

Der Vorsatz lautet nicht «mehr Leute kennenlernen», sondern: die richtigen nicht aus den Augen verlieren.

Persönliche Entwicklung: Sinn statt Selbstoptimierung

Auch klassische Selbstentwicklungsziele bleiben – neue Fähigkeiten lernen, beruflich etwas verändern, kreativer sein. Doch der Ton ist ein anderer. Statt «besser werden» heisst es öfter «stimmiger leben».

Weniger Druck, mehr Neugier. Und die Erkenntnis, dass Fortschritt nicht immer messbar sein muss.

Was sind deine Vorsätze fürs neue Jahr? Schreib es uns in die Kommentare!

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Kommentare

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04.01.2026 16:48

Hoschi

Das bringt nichts, lieber von Tag zu Tag schauen.

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