
Das waren die kuriosesten Polizei- und Feuerwehreinsätze im 2025 in der Schweiz
Baseljetzt
Auch im 2025 gab es wieder dutzende kuriose Einsätze bei der Feuerwehr und der Polizei. Hier eine Auswahl:
Gefährliche Handyhülle
Die Stadtpolizei Zürich rückte in einer Februarnacht zu einem Kiosk im Kreis 4 aus. Gemeldet worden war, dass eine Frau eine Schusswaffe im Hosenbund trage. «Die Einsatzkräfte waren alarmbereit», sagte eine Sprecherin der Stadtpolizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Tatsächlich aber handelte es sich nur um eine Handyhülle in Form einer Pistole.
Python auf dem Treppenabsatz
In Villeneuve VD entdeckte ein Paar auf einem Treppenabsatz in der Nähe seines Hauses eine Python-Schlange. Zuerst hielten die beiden das fast neongelb leuchtende Tier für ein Spielzeug – bis es sich bewegte. Die Feuerwehr fing die entwichene Königspython ein.
600-Kilo-Stier auf Abwegen
Ein 600-Kilogramm schwerer Stier hat bei Montalchez NE Panik ausgelöst: Er hatte seinen Zaun zerstört und war davon gelaufen. Alertswiss warnte Wanderer, Polizei und sogar ein Armeehelikopter suchten nach dem ausser Kontrolle geratenen Tier. Am nächsten Tag fanden Bauern den Stier inmitten von Kühen auf einer Weide im gleichen Dorf.
Fischer fischt Ente
In Steinen SZ verschluckte eine Ente den Köderfisch eines Anglers und hing anschliessend an der Angel. Ein Wildhüter musste ausrücken und das Tier befreien.
Kater fährt Zug
Ein Kater stieg in Altstätten SG in einen Zug und fuhr bis nach Rorschach SG. Zugpassagiere informierten die Polizei und diese nahm das Tier in Empfang. Während die Beamten auf dem Polizeiposten dessen Besitzerin suchten, machte der Kater auf dem Schreibtisch ein Nickerchen.
Verfolgungsjagd mit drei 13-Jährigen
Drei 13-jährige Jugendliche stahlen in La Chaux-de-Fonds NE ein Auto, durchbrachen einen Polizeisperrposten und lieferten sich trotz zwei geplatzten Reifen eine Verfolgungsfahrt durch die Stadt. Gestoppt wurden sie erst, als sie absichtlich in ein stehendes Polizeifahrzeug fuhren. Verletzt wurde niemand.
Von Tür getötet
Im vergangenen März kam in Vevey VD ein 16-jähriger Jugendlicher unter ungewöhnlichen Umständen ums Leben. Die Polizei fand ihn nachts leblos vor, sein Körper war auf Höhe des Halses zwischen den Flügeln einer Schiebetür einer Sandwicherie eingeklemmt. Das Opfer hatte versucht, in das Lokal einzubrechen.
Zu Fuss: Flucht über die Autobahn A1
Ein Einbrecher riskierte in einer Nacht im Februar auf der Flucht vor der Polizei sein Leben: Er überstieg in Wettingen AG einen Wildschutzzaun und rannte über die Autobahn A1. Danach verlor die Polizei «den Sichtkontakt».
1500-Grad-Brand bei Flumroc
In Flums SG frass sich im Oktober eine extrem heisse Masse durch mehrere Stockwerke eines Industriegebäudes. Wegen der aussergewöhnlichen Lage wurde ein Sirenenalarm ausgelöst. Der Schaden ging in die Millionen.
Per Helikopter zum Einsatz
Im abgelegenen Murgtal SG brannte im Juni ein Alpgebäude vollständig nieder. Weil das Haus so abgeschieden war, mussten alle Einsatzkräfte mit Helikoptern eingeflogen werden. Der Schaden belief sich auf mehrere hunderttausend Franken.
Berner Polizist schaut am Steuer aufs Handy
Ein Berner Polizist verursachte im Februar 2024 einen Auffahrunfall, weil er während der Fahrt fast eine Minute lang auf seinem Mobiltelefon tippte und las. Eine Kamera im Dienstwagen zeichnete den Vorfall auf. Im Mai 2025 scheiterte er vor Obergericht mit dem Versuch, das Video als Beweis verbieten zu lassen.
Berner Polizei ohne Tränengas
Im Juli 2025 stand die Berner Kantonspolizei plötzlich ohne Tränengas da. Sie musste ihren gesamten Bestand an Reizstoffwurfkörpern vernichten, nachdem ein Journalist nach einer Demonstration darauf hingewiesen hatte, dass das Verfallsdatum längst überschritten war. (sih)
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