
Die möglichen Kandidaten für den FCB-Trainerposten
David Frische
Kaum ist Ludovic Magnin weg, dreht das FCB-Trainerkarussell. In den Medien und unter den Fans kursieren verschiedene Namen, die als Trainer infrage kommen. Eine Übersicht.
Stephan Lichtsteiner
Der meistgenannte Kandidat für die Magnin-Nachfolge bei Rotblau ist kurz nach dessen Entlassung Stephan Lichtsteiner. Der frühere Nati-Captain und Ex-Nachwuchstrainer beim FCB ist gemäss Berichten des «Blick» und der «Basler Zeitung» ein ernsthafter Anwärter auf den Job des Cheftrainers. Im Sommer sei er bereits die Wunschlösung der FCB-Verantwortlichen für den Posten des U21-Trainers gewesen. Daraus wurde nichts. Vielleicht klappts diesmal. Gegen Lichtsteiner spricht seine fehlende Erfahrung als Trainer einer Profimannschaft. Lichtsteiner trainiert derzeit den FC Wettswil-Bonstetten in der 1. Liga Classic.

Davide Ancelotti
Auch der Name des Italieners Davide Ancelotti fällt wieder in den Medien. Der Sohn von Carlo Ancelotti wurde bereits im Sommer ernsthaft diskutiert, schliesslich fiel die Entscheidung aber zugunsten von Magnin. Ancelotti junior ist derzeit vereinslos.

Mario Frick
Der Liechtensteiner Mario Frick kennt den Schweizer Fussball aus dem FF. Frick trainiert seit vier Jahren den FC Luzern, ist damit aktuell dienstältester Trainer der Super League. Im Sommer läuft sein Vertrag aus. Zudem hat auch er FCB-Stallgeruch: Frick ging von 1996 bis 1999 für Rotblau auf Torejagd. Bei Luzern wackelte sein Stuhl zuletzt ziemlich, ein vorzeitiger Abgang wäre durchaus denkbar. Frick lieferte in den vergangenen Jahren dort solide Arbeit ab. Die grossen Erfolge blieben in seiner Trainerlaufbahn bislang allerdings aus.

Thorsten Fink
Für viele Fans von Rotblau noch immer ein klingender Name mit schöner FCB-Vergangenheit: Thorsten Fink. Ob der Deutsche noch einmal nach Basel zurückkehrt? Nach seiner Entlassung bei Genk im Dezember ist er vereinslos und wäre damit zu haben. Bei Club und Fans bleiben die zwei Meistertitel, der Cupsieg und die magischen Europacup-Nächte in Erinnerung, die Fink von 2009 bis 2011 dem FCB bescherte – aber auch sein Blitz-Abgang zum Hamburger SV mitten in der Saison.

Bruno Berner
Ebenfalls ein Mann mit FCB-Vergangenheit ist Bruno Berner. Der 48-jährige Zürcher spielte von 2005 bis 2007 beim FC Basel. Beim FC Winterthur und den Grasshoppers sammelte er bereits Erfahrung als Cheftrainer in der Super League. Zurzeit ist Berner als Co-Trainer beim Macarthur FC in Australien tätig.

Christian Streich
Einer der prominentesten Kandidaten auf dem FCB-Trainerkarussell ist Christian Streich. Aber ob er auch realistisch ist? Die Legende des SC Freiburg ist seit seinem Amtsende im Sommer 2024 ohne Job. Offiziell pausiert der 60-jährige Deutsche. Ob er nochmals an die Seitenlinie zurückkehrt, ist ungewiss. Träumen ist erlaubt, denken sich wohl gerade manche FCB-Fans.

Sandro Wagner
Eine durchaus abenteuerliche Lösung, die der «Blick» am Montag ins Spiel gebracht hat, ist Sandro Wagner. Der Deutsche machte sich vor allem als schillernde Spielerfigur einen Namen. Was er als Trainer taugt, ist noch nicht ganz klar. Bislang amtete Wagner als Trainer beim unterklassigen Unterhaching, als Co-Trainer bei der deutschen Nationalmannschaft und schliesslich als Cheftrainer beim FC Augsburg, wo er aber nach fünf Monaten wieder entlassen wurde.

Mauro Lustrinelli
Der Tessiner macht zurzeit als Trainer des FC Thun einen herausragenden Job. Das zieht das Interesse anderer Clubs auf sich. Das Problem: Lustrinelli hat in Thun noch einen Vertrag bis 2028 und befindet sich mit den Berner Oberländern im Höhenflug: Er hat den Aufsteiger zu einem ernsthaften Meisterkandidaten geformt, die Thuner thronen an der Tabellenspitze der Super League. Fraglich, ob Lustrinelli mitten in der Saison für ein Angebot aus Basel den Club wechselt, geschweige denn, ob die Chefs des FC Thun ihren Trainer ziehen lassen. Befassen wird sich der FCB mit dem Namen Lustrinelli trotzdem (müssen).

Peter Zeidler
Einen gewissen Reiz auf den FCB und sein Umfeld führt auch Peter Zeidler aus. Zeidler weiss als Trainer mit offensivem Pressingfussball zu begeistern. Zurzeit ist der Deutsche bei Lausanne-Sport engagiert. Bei den Waadtländern baut er ein Team zusammen, das allmählich stärker wird und mit spannenden Spielern auf sich aufmerksam macht. Ein Engagement beim FCB mitten in der Saison ist wohl schwer umsetzbar. Wäre wohl ein Kandidat für im Sommer.

Bo Henriksen
Im Schweizer Fussball ebenfalls bestens bekannt ist Bo Henriksen. Er wusste als Trainer beim FC Zürich zu begeistern, danach folgte der Wechsel in die Bundesliga zu Mainz 05. Henriksen rettete die Mainzer in der Saison 2024/25 vor dem Abstieg. Nach einer schlechten Hinrunde in der laufenden Saison wurde der Däne Ende 2025 in Mainz entlassen. Seither ist er vereinslos. Wegen seiner internationalen Erfahrung aber teuer.

Bo Svensson
Bo Henriksens Namensvetter und Landsmann Bo Svensson hat ebenfalls Bundesliga-Erfahrung, und zwar reichlich: Als Spieler und Trainer von Mainz 05 machte sich Svensson auf dem Trainermarkt einen Namen, und dürfte auch für den FCB eine spannende Option sein. Er ist zurzeit ohne Trainerjob. Allerdings wäre der Däne wie Henriksen eine kostspielige Lösung und für den FCB unter Umständen gar nicht machbar.

Giorgio Contini
Contini kennt die Super League und den Schweizer Fussball wie seine Hosentasche. Der Winterthurer trainierte St. Gallen, Vaduz, Luzern, Lausanne, GC und zuletzt den Berner Young Boys schon die halbe Liga. Ausserdem machte er sich als Co-Trainer von Murat Yakin bei der Schweizer Nati einen Namen. Für ihn spricht zudem, dass er mehrere Sprachen fliessend spricht. Contini taugt als Feuerwehrmann, der Mannschaften schnell stabilisieren kann. Gegen Contini spricht aber, dass er Mannschaften eben nicht über ein gewisses Niveau bringt.

Patrik Baumann
Ein Name mit viel FCB-Stallgeruch. War als Spieler für den FCB aktiv und ist inzwischen als Juniorentrainer im Nachwuchs von Rotblau tätig. Baumann wäre ein junger Kandidat mit viel FCB-DNA. Er hat aber noch sehr wenig Trainererfahrung.

Uli Forte
Kennt wie Contini den Schweizer Fussball in- und auswendig: Uli Forte. Der 51-Jährige wurde mit dem FCB auch schon mehrfach in Verbindung gebracht und ist für die Verantwortlichen durchaus eine Überlegung wert. Bei so manchem FCB-Fan wäre er aber nicht die beliebteste Lösung.

Wer soll deiner Meinung nach FCB-Trainer werden? Mach mit bei unserer Umfrage oder schreib es unten in die Kommentare!
Mehr dazu
Feedback für die Redaktion
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Kommentare
Dein Kommentar
Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der zweckgebundenen Speicherung der angegebenen Daten einverstanden. Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise
Kommentare lesen?
Um Kommentare lesen zu können, melde dich bitte an.



Sonnenliebe
Muss kotzen, Lichsteiner, das darf nicht wahr sein!! Da werden wir in dr MK rebellieren!! Mir ist schlecht.
Sprissli
Herr Degen und Herr Stucki bitte nicht Adler Zeiger Lichtsteiner,dann geht es noch mehr abwärts!ach ja und sortieren Sie endlich überheblicher,Aroganter Taugenichts Ajeti aus!