Filmproduzent kauft Paramount für mehr als 8 Milliarden Dollar
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Hollywood
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Filmproduzent kauft Paramount für mehr als 8 Milliarden Dollar

08.07.2024 10:51 - update 08.07.2024 10:56

Baseljetzt

Paramount ist einer der Namen, die Hollywood gross gemacht haben. Der Konzern wird nun dem 41-jährigen Filmproduzenten David Ellison und seiner Milliardärsfamilie gehören.

David Ellison setzte sich in monatelangen Verhandlungen durch. Er und seine Partner nehmen für die Übernahme mehr als acht Milliarden Dollar in die Hand. Durch die Aktienstruktur von Paramount war es auf den ersten Blick einfach, die Kontrolle über den Konzern zu bekommen.

Mehr als drei Viertel der Aktien mit Stimmrechen gehörten der bisherigen Eigentümerin Shari Redstone. Damit hätte es theoretisch gereicht, nur ihren Anteil zu übernehmen. Doch dann hätten Klagen der vielen Besitzer stimmrechtsloser Aktien gedroht, wenn sie sich benachteiligt gefühlt hätten.

Komplexer Milliarden-Deal

Laut dem von Paramount bekanntgegebenen Deal bekommt Redstone 2,4 Milliarden Dollar für ihre Aktien. Zugleich wird Paramount mit Ellisons Produktionsfirma Skydance Media fusionieren.

Ausserdem werden Ellison, seine Familie und beteiligte Investoren weitere 4,5 Milliarden Dollar aufbringen, um Besitzern stimmrechtsloser Aktien ihre Anteile abzukaufen. Schliesslich zahlen sie noch 1,5 Milliarden Dollar, um Schulden von Paramount abzubauen.

Der 41-jährige Ellison wird nach Abschluss des Deals neuer Paramount-Chef. Sein Vater ist Larry Ellison, der milliardenschwere Gründer des Software-Konzerns Oracle.

Hollywood-Urgestein mit Problemen

Paramount gehört zu den Namen, die Hollywood gross gemacht haben. Von dem Studio kamen Klassiker wie «Der Pate» – und zuletzt unter anderem Blockbuster aus der Filmreihe «Mission: Impossible». Skydance brachte Paramount unter anderem Geld als Co-Produzent des jüngsten Kassenhits «Top Gun: Maverick».

Seit einigen Jahren kämpft Paramount jedoch mit Problemen. Der amerikanische TV-Sender CBS, lange ein verlässlicher Geldbringer, ist vom allgemeinen Rückgang der Ausgaben für Fernsehwerbung und dem Abgang von Kabel-Kunden betroffen. Und der Streamingdienst Paramount+ sorgte für hohe Anlaufverluste, liegt aber bei den Nutzerzahlen weit hinter dem Branchenführer Netflix zurück. Als Folge sitzt Paramount auf einem Schuldenberg von 14 Milliarden Dollar. (sda/jwe)

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09.07.2024 01:38

Freddi1985

cool

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08.07.2024 10:53

Stephanie_BS

kein wunder. bei paramount+ kam in letzter zeit einfach nichts mehr… hab dann mein abo gekündigt nachdem ich es zuletzt für läppische 6.- für 3 monate erweitern konnte. wer dort ein abo macht erhält nichts für sein geld. ausser uralten filmen und star trek serie. that’s it.

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