Google-Suchtrends 2025: Vom Meme-Wahnsinn bis zur Demisexualität
Simon Häring
Das hat die Schweiz im 2025 bewegt: von Tralalero Tralala über Haftbefehl bis zum Coldplay-Skandal. Baseljetzt zeigt dir, welche Begriffe und welche Fragen die Schweizer:innen im ablaufenden Jahr besonders googelten – und weshalb.
2025 neigt sich dem Ende zu, es ist die Zeit der Jahresrückblicke. Und so veröffentlichte auch Google die Suchtrends des ablaufenden Jahres. Sie schlüsseln auf, was Frau und Herr Schweizer in diesem Jahr besonders fleissig auf Google suchten. Die Trends reichen von globalen Krisen bis hin zu viralen Phänomenen. Baseljetzt zeigt dir die populärsten Suchanfragen und erklärt, in welchem Kontext diese stehen.
Was bedeutet «6-7»?
Die meistgestellte Was-Frage in der Schweiz im Jahr 2025 war «Was bedeutet 6-7?». Hintergrund ist ein amerikanisches Meme, wobei ein Jugendlicher bei einem Basketballspiel die Worte 6-7 (six, seven) ruft und dabei eine Handbewegung macht. Das Video ist viral gegangen, obwohl die Worte keine Bedeutung haben.
International meistgesuchte Persönlichkeit: Haftbefehl
Der deutsche Rapper Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan, erlangte mit dem Erscheinen der Doku «Babo – Die Haftbefehl-Story» erneut Aufmerksamkeit. So erklomm «Hafti» die Spitze der meistgesuchten Personen international. Die Netflix-Dokumentation erschien Ende Oktober und erreichte innert sechs Tagen vier Millionen Aufrufe und kletterte in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf Platz 1.
Was ist demisexuell?

Diese Frage stellten sich einige, denn sie landete auf Platz 4 der meistgestellten Was-Fragen in der Schweiz. Demisexualität bedeutet, dass eine Person nur dann sexuelle Anziehung empfindet, wenn sie bereits eine tiefe emotionale Bindung zu jemandem aufgebaut hat. Es ist das Gegenteil von «Liebe auf den ersten Blick» – die Verbindung muss zuerst da sein.
Was bedeutet Tralalero Tralala?
Die Generation Z und Alpha dürfte bereits gewusst haben, worum es sich bei Tralalero Tralala und seinen Maskottchen-Freunden geht. Für alle, die ihn noch nicht kannten, eine kurze Erklärung: Tralalero Tralala ist ein KI-generierter dreibeiniger Hai, der das Maskottchen des sogenannten «Italian-Brainrot»-Trends ist. Der Trend zeichnet sich durch KI-generierte Charaktere aus, die mit einer automatisierten Text-to-Speech-Stimme absurde Phrasen wiederholen. Dazu gehört unter anderem auch Bombardiro Crocodilo, Lirili Larila und Tung Tung Tung Tung Tung Sahur. Der Trend steht für die weltweite Faszination an bewusst sinnloser Internetkultur.
Wie viele Herzen hat ein Tintenfisch?

Die Frage scheint im ersten Moment bedeutungslos, und trotzdem scheint sie viele Schweizerinnen und Schweizer umgetrieben zu haben. Denn die Frage «Wie viele Herzen hat ein Tintenfisch?» erklomm Platz 1 bei den Wie-Fragen. Die Antwort lautet: Tintenfische haben drei Herzen. Ein zentrales Herz pumpt Blut in den Körper, während zwei kleinere Herze das Blut durch die Kiemen pumpen, um Sauerstoff aufzunehmen.
Skandal am Coldplay-Konzert: Andy Byron
Der Amerikaner Andy Byron sorgte im Sommer für Aufsehen, so landete er auf den dritten Platz der meistgesuchten Persönlichkeiten weltweit. Hintergrund der Suche ist der Kisscam-Skandal am Coldplay-Konzert in Boston. Dort wurde der verheiratete CEO eines Technologieunternehmens zusammen mit seiner ebenfalls verheirateten HR-Chefin Kristin Cabot gesichtet. Der Videoausschnitt davon ging viral und drängte Andy Byron zum Rücktritt von seinem CEO-Posten.
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spalen
was nicht so alles trendet…