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Guy Parmelin als Bundespräsident im Waadtland gefeiert
©Bild: Keystone
Wirtschaftsminister
Politik

Guy Parmelin als Bundespräsident im Waadtland gefeiert

18.12.2025 21:15

Baseljetzt

Der frisch gewählte Bundespräsident Guy Parmelin ist am Donnerstag in seinem Heimatkanton Waadt gefeiert worden. Das Amt übernimmt der SVP-Politiker aus Bursins zum zweiten Mal nach 2021.

Der 66-jährige Parmelin war vergangene Woche von der Bundesversammlung mit einem Glanzresultat zum Bundespräsidenten für das Jahr 2026 gewählt worden. In Begleitung seiner Frau Caroline und mehrerer Politiker bestieg er am frühen Nachmittag einen Sonderzug im Bahnhof Bern.

Der Konvoi des Präsidenten machte zunächst in Freiburg Halt, wo die üblichen Grüsse und Glückwünsche von den Freiburger Behörden überbracht wurden. Dort erhielt der Wirtschaftsminister seine ersten Geschenke aus den Händen des Freiburger Staatsratspräsidenten Jean-François Steiert.

Immer noch auf den Schienen unterwegs, machte der Bundespräsident seinen traditionellen Halt in der ersten Waadtländer Station, in Oron-le-Châtel. Gut hundert Menschen empfingen ihn, und die ersten Weingläser wurden erhoben.

Die derzeitige Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter, die Präsidentin des Waadtländer Staatsrats Christelle Luisier Brodard und mehrere Vertreter der Westschweizer SVP wie Céline Amaudruz, Pierre-André Page oder Pierre Alain Schnegg waren an Parmelins Seite.

Als Höhepunkt des Tages fand der offizielle Teil der Feierlichkeiten in Anwesenheit von etwas mehr als 300 Gästen in der Hotelfachschule Lausanne (EHL) statt.

Armeemesser zum Kappen der EU-Verträge

SVP-Präsident Marcel Dettling schenkte Parmelin ein Schweizer Armee-Taschenmesser mit dessen Initialen. Dieses könne zum Kappen der EU-Verträge nützlich sein, spottete der Schwyzer.

Der neue Bundespräsident sagte zum Abschluss: «Sie können auf mich zählen, dass ich das Jahr 2026 mit kühlem Kopf, Pragmatismus und Enthusiasmus angehen werde». Er verpflichte sich, 2026 besser abzuschneiden als 2021, seinem ersten Mal in diesem Amt, sagte Parmelin. Und er hoffe, als guter Bundesrat in die Geschichtsbücher einzugehen. (sda/shs)

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