
In Baselbieter Schulen gibt es auch in Zukunft zwei Wahlpflichtfächer
Baseljetzt
Das zweite Wahlpflichtfach an Baselbieter Sekundarschulen bleibt bestehen. Das entscheidet der Landrat mit 52 Ja- zu 31 Nein-Stimmen am Donnerstag.
Der Ausgaben- und Finanzplan der Regierung sah vor, 1,7 Millionen Franken einzusparen, in dem im zweiten Sekundarschuljahr nur noch ein Wahlpflichtfach gewählt werden kann. Antragssteller Jan Kirchmayr (SP) befürchtete, dass der Schulalltag zu kopflastig werde und Schülerinnen und Schüler nicht mehr für Mint-Fächer begeistert werden könnten.
Bei Mint-Fächern handelt es sich um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Andere Wahlpflichtfächer sind etwa bildnerisches Gestalten, Musik oder Lingua Italienisch und Latein. Kirchmayr sagte, dass wenn weniger Schülerinnen und Schüler wegen der geringeren Auswahl Mint abwählten, dies den Fachkräftemangel in dem Bereich verschärfe.
Parteien sind sich teils uneins
«Die kreativen Fächer fördern das Erreichen der Ziele in den kopflastigen Fächern», sagte Anita Biedert (SVP). Und auch Gjim Hazanaj (Grüne) und Christina Wicker (GLP) sprachen sich für den Antrag aus.
Dagegen waren, wie die Regierung und die Finanzkommission, mehrheitlich die SVP und die FDP. Marc Scherrer (Mitte) sagte, dass Mint auch bei einem Wahlpflichtfach noch als solches gewählt werden könne. Wolle man die Mint-Wahl sicherstellen, müsse man es zu einem Pflichtfach machen. (sda/jsa)
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