
Luke Littler ist erneut Darts-Weltmeister
Baseljetzt
Luke Littler sichert sich zum zweiten Mal in Folge den Titel an der Darts-WM. Der 18-jährige Engländer setzt sich im Final im Londoner Alexandra Palace mit 7:1 Sätzen gegen den Niederländer Gian van Veen durch.
Das Wichtigste in Kürze
- Luke Littler verteidigt mit nur 18 Jahren seinen WM-Titel eindrücklich und ist damit nach Phil Taylor, Adrian Lewis und Gary Anderson erst der vierte Spieler mit einer erfolgreichen Titelverteidigung in der PDC-Geschichte
- Im Final lässt Littler seinem Gegner Van Veen beim klaren 7:1 keine Chance, erzielt einen Turnierdurchschnitt von 106 Punkten und sichert sich im Alexandra Palace ein Rekordpreisgeld von einer Million Pfund
- Van Veen erreicht trotz schwachem Final seinen grössten Karriereerfolg, steigt auf Rang 3 der Weltrangliste auf und ist neu die Nummer 1 der Niederlande, während Littler weiterhin die Weltnummer 1 bleibt
Im Vorjahr kürte sich Littler mit 17 Jahren zum jüngsten Weltmeister in der Geschichte der PDC. Nun schaffte er mit gerade Mal 18 Jahren die erfolgreiche Titelverteidigung und damit etwas, das vor ihm lediglich drei anderen Spielern (Phil Taylor, Adrian Lewis und Gary Anderson) gelang.
Setzte sich «The Nuke» genannte Engländer im Vorjahr mit 7:3 gegen den dreifachen Weltmeister Michael van Gerwen aus den Niederlanden durch, hatte ihm nun dessen Landsmann Van Veen nur wenig entgegenzusetzen. 7:1 – so klar endete ein Final an der Darts-WM zuletzt 2009.
Littler gab wie schon im Halbfinal gegen Ryan Searle lediglich den Startsatz ab, ehe er zur Kür ansetzte. Mit durchschnittlich 106 Punkten pro Aufnahme sicherte er sich im «Ally Pally» das Rekordpreisgeld von einer Million Pfund und die über 20 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy.
«Das fühlt sich atemberaubend an», sagte Littler am späten Samstagabend und zitierte den britischen Boxer Anthony Joshua: «Das erste Mal war so gut, ich musste es einfach noch einmal machen.»
Littler spielte im Alexandra Palace ein herausragendes Turnier und wurde in den drei WM-Wochen nie richtig gefordert. Der Topfavorit gab auf dem Weg zu seinem zweiten WM-Titel lediglich vier Sätze ab, zwei davon im Achtelfinal gegen Rob Cross.
Van Veen, seines Zeichens immerhin Europameister, konnte im Final nicht an die vorangegangenen Leistungen anknüpfen. Für den 23-Jährigen ist jedoch schon der Einzug in den Final ein grosser Erfolg. Bei seinen bisherigen zwei Teilnahmen kam er nicht über die Startrunde hinaus. Durch seinen Effort in London macht Van Veen einen Sprung in der Weltrangliste von Position 10 auf 3 und löst Van Gerwen als Topspieler der Niederlande ab. Littler bleibt unverändert die Nummer 1 der Welt. (sda/mik)
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spalen
ein sport, der seit mehreren jahren jetzt massiv trendet, sich mir aber absolut nicht erschliesst. für mich ist dart einfach eine super unterhaltung in einem pub in grossbritannien mit einem pint in der hand
Hoschi
Naja, Trend hin oder her.