
Markus Eigenmanns erster Arbeitstag – und eine besondere Uhr
Baseljetzt
Für Markus Eigenmann (FDP) beginnt ein neues Kapitel: Der 55-jährige Unternehmer aus Arlesheim ist nun offiziell neuer Bildungsdirektor im Baselbiet. Baseljetzt hat ihn bei der Ankunft im neuen Amt begleitet.
Das Wichtigste in Kürze
- Markus Eigenmann bezog seinen neuen Arbeitsplatz in der Bildungsdirektion.
- Eine Uhr aus seinem vorherigen Büro fand den Weg ins neue.
- Die Agenda des neuen Regierungsrates füllt sich schnell.
Etwas mehr als ein Monat blieb dem frisch gebackenen Regierungsrat, um sein Arbeitsleben neu zu ordnen. Am 30. November 2025 wurde Markus Eigenmann im zweiten Wahlgang in die Baselbieter Regierung gewählt. Er tritt die Nachfolge seiner Parteikollegin Monica Gschwind an, die zurückgetreten ist.
Eine Uhr erinnert an Sprachunterricht
Am Montag bezog Eigenmann sein neues Büro in Liestal. Aus seinem bisherigen Arbeitszimmer im Gemeindehaus Arlesheim brachte er einen Gegenstand mit, der ihm besonders am Herzen liegt und am neuen Ort einen prominenten Platz erhält: eine Uhr.
«Diese Uhr ist mir sehr ans Herz gewachsen», sagt Eigenmann. Sie zeigt die Zeit nicht in Zahlen, sondern in Worten an – auf Französisch. «In meinem neuen Büro steht sie nun etwas sinnbildlich für das Thema Sprachunterricht», erklärt der neue Bildungsdirektor. «Und die französische Sprache ist mir sehr wichtig.»
Die Agenda füllt sich schnell
Von Zügelstress zum Jahresbeginn will Eigenmann allerdings nicht sprechen. Mit umfangreichem Papierkram seiner Vorgängerin habe er sich nicht befassen müssen, das meiste sei digital abgelegt. Auch die Übergaben im Arlesheimer Gemeinderat sowie in seinem Unternehmen seien frühzeitig aufgegleist worden. Die Festtage habe er genutzt, um sich auf seine neue Aufgabe als Regierungsrat vorzubereiten. Die Agenda ist bereits gut gefüllt.
«In den nächsten Tagen geht es darum, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen und sich in die Themen einzuarbeiten», sagt Eigenmann. Die erste Sitzung des Gesamtregierungsrats stehe bereits am Dienstag an, gegen Ende der Woche folge ein Regierungsseminar.
Im Hinterkopf behält er die Ratschläge von Monica Gschwind, die sie ihm vor ihrem Rücktritt mit auf den Weg gegeben hat. «Vielleicht die wichtigste Empfehlung: Am Anfang nicht zu viele Termine annehmen», so Eigenmann. Zwischen all den Anfragen brauche es genügend «Freiraum».

Wichtige Dossiers warten
Freiraum gibt es derzeit auch noch in seinem neuen Büro, das am ersten Tag noch etwas kahl daherkommt. Das soll sich in den kommenden Tagen ändern. An Arbeit mangelt es ohnehin nicht: Politisch stehen unter anderem die Verhandlungen zur Finanzierung der Universität Basel mit dem Kanton Basel-Stadt an, Massnahmen gegen steigende Bildungskosten sowie die Frage, wie es mit dem Frühfranzösisch an der Primarschule weitergehen soll.
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