
Nils Jocher und Sandra Strüby-Schaub treten aus SP-Präsidium zurück
Baseljetzt
Nach fünfeinhalb Jahren im Parteipräsidium gibt Nils Jocher den Vorsitz der SP Baselland ab. Auch Vizepräsidentin Sandra Strüby-Schaub kündigt ihren Rücktritt an.
Nach insgesamt fünfeinhalb Jahren im Präsidium der SP Baselland tritt Nils Jocher an der Geschäftsdelegiertenversammlung vom 21. März zurück. Den Entscheid gab er an der Delegiertenversammlung in Laufen bekannt, wie die SP Baselland am Dienstagabend mitteilt. Ebenfalls ihren Rücktritt angekündigt hat Vizepräsidentin Sandra Strüby-Schaub.
Prägende Jahre für die Kantonalpartei
Nils Jocher wurde im Herbst 2020 ins Vizepräsidium gewählt und übernahm im Frühling 2024 das Präsidium der Kantonalpartei. In dieser Zeit habe er den politischen Kurs der SP Baselland «massgebend» geprägt. Die Partei habe Initiativen zur Stärkung der Gleichstellung, des Klimaschutzes und der Kaufkraft lanciert und sich erfolgreich gegen Kürzungen im Sozial- und Integrationsbereich gewehrt. Bei den letzten Landratswahlen ging die SP Baselland als zweitstärkste Kraft hervor, bei den Nationalratswahlen erzielte sie einen «historischen Erfolg», wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Rücktritt im Hinblick auf Landratspräsidium
Auch Sandra Strüby-Schaub legt ihr Amt am 21. März nach zwei Jahren nieder. Als zweite Vizepräsidentin des Landrats stehe ihr 2027 ein «ereignisreiches und terminintensives Landratspräsidium» bevor. Mit dem frühzeitigen Rücktritt soll der Nachfolge genügend Zeit zur Einarbeitung vor den kommenden Wahlen gegeben werden.
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