Rekordspieler Frei nach Niederlage: «Würde gerne einmal ein solches Spiel gewinnen»
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Rekordspieler Frei nach Niederlage: «Würde gerne einmal ein solches Spiel gewinnen»

13.11.2023 05:36 - update 13.11.2023 16:20
Yannick Fuhrer

Yannick Fuhrer

Im dritten Spiel unter Fabio Celestini verliert der FC Basel erstmals. Früh war Rotblau nach einem Platzverweis gegen Sigua nur noch zu zehnt. Am Schluss verliert der FCB gegen Servette mit 1:3.

421 war vor dem Spiel die Zahl, die in aller Munde war. Der Grund: Fabian Frei absolvierte gegen Servette seien 421. Super League-Partie und stellte somit den Rekord von Nelson Ferreira ein. Er sei natürlich stolz auf diese Marke sagte er nach dem Spiel aber: «Immer wenn ich einen Rekord hole, verlieren wir das Spiel. Ich würde auch gerne einmal ein solches Rekordspiel gewinnen.» Kein gutes Omen für den FCB also für die nächste Partie in zwei Wochen. Denn dann wird Fabian Frei der alleinige Rekordspieler der Super League und das ausgerechnet gegen seinen anderen Super League-Verein FC St. Gallen.

Gegen Servette startete der FCB gut in die Partie bis Gabriel Sigua nach 18 Minuten die rote Karte sah. Kurz danach konnte Xhaka den FCB nach einem herrlichen Solo sogar in Führung bringen. Servette wurde aber mit fortlaufender Dauer des Spiels immer wie besser, drehte die Partie und gewinnt schliesslich mit 4:1. Obwohl die Niederlage auf dem Papier hoch aussieht, war es für den FCB-Captain eine weniger schlimme Niederlage: «Bis kurz vor der Pause war es sehr gut. Ich war schon enttäuschter nach einer 1:4-Niederlage. Stolz tönt vielleicht jetzt blöde aber trotzdem ist die Mannschaft die ersten 35 Minuten sehr gut aufgetreten.»

Nach der Pause machte der FCB dann den ein oder anderen Fehler zu viel: «Es ist auch logisch, dass man zu zehnt nicht über die vollen 90 Minuten dicht halten kann aber vier Gegentore sind sicherlich zu viel», sagt Frei.

Keine Impulse von der Bank

Nach zwei Siegen in Serie verliert Rotblau ein erstes Mal unter Fabio Celestini. Für den FCB-Trainer ist die hohe Niederlage schwierig zu akzeptieren: «Ich habe eine anderer Mannschaft gesehen als in meinen ersten beiden Spielen. Es war viel mehr Qualität in unserem Spiel. Aber die rote Karte und der Ausgleich mit dem Pausenpfiff haben schon wehgetan.» Er erhoffte sich, dass er wie bereits gegen Yverdon mit seinen Einwechselspieler noch einen zusätzlichen Push geben kann. Dieser blieb gegen Servette aber aus: «Gegen Yverdon ging mit den Einwechslungen nochmals einen Ruck durch das Team, heute war das leider nicht ganz so. Die Spieler haben zwar alle gekämpft aber bei einigen fehlen halt noch ein paar Prozent.»

Nun hat Celestini zwei Wochen Zeit um mit den Nicht-Nationalspielern zu arbeiten und an einigen schrauben zu drehen. Für ihn sind es vor allem Kleinigkeiten, die er ändern will: «In diesen ersten Spielen haben wir zu viele rote Karten geholt und auch zu viele Elfmeter verschuldet. Das sind Sachen, die die Spiele in eine andere Richtung lenken können. Das wollen wir sicherlich verbessern.» Das nächste Pflichtspiel für Rotblau steht in zwei Wochen an. Zu Hause empfängt der FCB dann den FC St. Gallen.

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13.11.2023 09:03

Bebbi1951

Gut gekämpft und dumm verloren

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