
So feiert die Museumsnacht ihr 25-Jahr-Jubiläum
Leonie Fricker
Am 23. Januar öffnen 43 Museen aus dem Dreiland ihre Türen für die Museumsnacht. Dieses Jahr feiert der Kulturevent sein 25-jähriges Bestehen. Das Programm verspricht unter anderem nostalgische Momente.
In Basel, Riehen, Münchenstein, Weil am Rhein und Saint-Louis öffnen viele Kulturinstitutionen am 23. Januar für die Museumsnacht ihre Türen. Es ist die 25. Ausgabe, die, wie die Abteilung Kultur vom Präsidialdepartement Basel-Stadt mitteilt, Nostalgie verspricht.
Fotos aus den Museumsnächten seit 2001
In der Barfüsserkirche wird es eine «Jubiläums-Lounge» geben. Dort wird eine Video-Booth eingerichtet, in der die Besuchenden Anekdoten zu 25 Jahren Museumsnacht aufnehmen können. Wie die Abteilung Kultur des Präsidialdepartements Basel-Stadt mitteilt, wird auch das Fotoarchiv zugänglich gemacht, in dem das Publikum Einblicke in vergangene Museumsnächte erhält. Im Staatsarchiv können zudem alte TV-Berichte über die Museumsnacht gezeigt werden. Nostalgisch wird es auch im Helvetia Art Foyer, wo ein Retro-Quiz und eine Silent Disco auf dem Programm stehen.
Dino-Präparation im Naturhistorischen Museum
Im Naturhistorischen Museum wird ein Langhalssaurier live präpariert. Das Skelett ist für den neuen Museumsstandort im St. Johann bestimmt. Im Tinguely-Museum können die Besuchenden gemeinsam einen XXL-Stadtplan vom Basel der Zukunft entwerfen. Im Schweizerischen Architekturmuseum (S AM) steht das Thema genossenschaftliches Wohnen im Zentrum.
Im Cartoonmuseum sind die Abenteuerwelten des französischen Comicstars Christophe Blain zu sehen. Wer selbst kreativ werden möchte, kann am Zeichenwettbewerb teilnehmen und eigene Welten entwerfen.
Auch das Jüdische Museum, das Ende November an seinem neuen Standort eröffnet wurde, ist dabei. Dort wird ein Programm aus Wissen, Spiel und Unterhaltung geboten, heisst es in der Mitteilung. Für Wissensdurstige gibt es ein Mitmach-Pub-Quiz.
Beyeler-Blockbuster endet bald
In der Fondation Beyeler gibt es die letzte Gelegenheit, die beliebte Retrospektive von Yayoi Kusama zu sehen. Die Ausstellung endet am 25. Januar. Unter dem Motto «Polka Dots and Polish» werden die eigenen Fingernägel zur Leinwand. Zudem gibt es bereits vor dem offiziellen Beginnn einen Blick in die Nachfolgeausstellung Cézanne zu erhaschen.
Für Partyfreunde gibt es bis 2 Uhr morgens Programm: SRF und SRG Region Basel veranstalten auf dem Münsterplatz eine Silent Disco, und im Vitra Museum ist ein Soft Rave mit dem Kollektiv Avalon angesagt. Das Kunstmuseum verbindet Musik und Tanz mit Tarot.
Die Museumsnacht ging erstmals im Jahr 2001 über die Bühne. Damals machten gerade mal 23 Häuser mit, heute sind es fast das Doppelte. Als Inspiration diente damals die «Lange Nacht der Museen» in Berlin.
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