
Stucki zum geplatzten Gregoritsch-Transfer: «Augsburg hatte das grössere Portemonnaie»
David Frische
Der FC Basel stand vor der Verpflichtung eines neuen Stürmers, doch Michael Gregoritsch sagte schliesslich ab. FCB-Sportchef Daniel Stucki hat sich zum geplatzten Transfer geäussert. Und er sagt, wie der Club nun plant.
«Es ging um finanzielle Dinge, die wir nicht erfüllen konnten. Augsburg hatte das grössere Portemonnaie als wir», sagte Daniel Stucki, Sportchef des FC Basel, im Trainingslager in Marbella gegenüber Blue Sport. Augsburg war am Ende für Michael Gregoritsch die attraktivere Lösung. Dem österreichischen Nationalspieler lag auch ein Angebot des FC Basel vor. Der Stürmer in Diensten von Bröndby IF sah sich im Hinblick auf die WM im Sommer nach mehr Spielzeit um. Und so entschied sich Gregoritsch für eine Rückkehr in die Bundesliga.
«Das gehört zum Geschäft. Deshalb gibts keine schlechte Stimmung», sagt Stucki zur Gregoritsch-Absage an den FCB.
Nicht um jeden Preis einen neuen Stürmer
Was sind nun die nächsten Schritte bei Rotblau? Stucki sagt zu Blue, man habe intensiv am Gregoritsch-Transfer gearbeitet. Aber es gebe «natürlich auch andere Kandidaten, an denen wir intensiv dran sind». Wenn diese Optionen auch nicht klappen? Dann könne man immer noch auf die vorhandenen Stürmer zählen. «Auch wenn sie nicht viele Tore in der Vorrunde erzielt haben, haben wir gute Stürmer im Kader», so Stucki.
Und einer dieser Stürmer blüht momentan etwas auf: Kaio Eduardo. Der 20-jährige Brasilianer spielte die Rückrunde der vergangenen Saison leihweise beim FC Vaduz. Im aktuellen Trainingslager mit dem FCB zeigt Eduardo gute Leistungen. Im Testspiel gegen Slavia Prag erzielte er ein Tor und verbuchte einen Assist. Stucki ist zufrieden. Eduardo habe gezeigt, «dass er eine gute Alternative sein kann».
Noch kann im FCB-Kader aber viel passieren. Das Schweizer Transferfenster öffnet erst am 14. Januar und dauert bis zum 16. Februar.
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Nachdenken
Ich finde, es ist viel motivierender, in grossen, vollen Stadien zu spielen, anstatt im halb vollen Joggeli.
Denkwolke
Dafan merkt man, wie es finanziell um unsere Liga steht, wenn noch nicht einmal der grosse FCB mit einem kleinen aus dem grossen Kanton mithalten kann.