
Was uns 2025 wirklich heiss machte
Baseljetzt
Zahlreiche Konzerne veröffentlichen Jahresrückblicke – darunter auch die Pornowebseite Pornhub. Ein augenzwinkernder Blick auf die Porno-Statistik, die niemand offen ausspricht.
Mit seinem «Year in Review»-Bericht hat die Plattform Pornhub uns auch dieses Jahr wieder nicht nur nackte Zahlen, sondern auch ein paar erotische Überraschungen serviert. Und als ob das noch nicht genug wäre, gesellte sich der Eurovision Song Contest dazu – und zeigte uns, wie Volksmusik und sexuelle Neugier miteinander konkurrieren.
Die heissesten Kategorien – und warum Oma nicht mehr nur strickt
An der Spitze der meistgesuchten Kategorien thronte die Lesbisch-Kategorie – und das nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern global. Direkt dahinter kam Transgender, das es um satte Plätze nach oben geschafft hat – trotz gesellschaftlicher Debatten und gesetzlicher Hürden.
Und dann betrat ein Newcomer die Bühne: Femboy – erstmals in den Top 10 weltweit, mit «cute femboy» und ähnlichen Begriffen als Publikumslieblinge. Offenbar wollte 2025 jede:r wissen, wie man Femininität im Netz feiert, ohne ein Wörterbuch zur Gender-Semantik aufzuschlagen.
Zwischenzeitlich suchte die Welt aber auch nach klassischeren Genussmitteln: Milfs hielten sich tapfer in den oberen Rängen, und Inhalte mit 50-plus-Performern verzeichneten zweistellige Wachstumsraten.

Länder, die anders schauen
Pornhub hat sich auch angesehen, was in den verschiedenen Ländern auf den Bildschirmen flimmert:
- In der Schweiz stand Anal ganz oben auf der Playlist, in Österreich dagegen Milf, in Deutschland German.
- In Russland – trotz restriktiver Gesetzgebung – war Transgender auffällig häufig gesucht.
- Italiener liebten italienische Inhalte, Franzosen französische.
Obwohl die Vorlieben offenbar so unterschiedlich sind wie die kulinarischen Spezialitäten Europas, zeigt sich ein gemeinsamer Nenner: Überraschungen bleiben beliebt – und Klicks sind international.

Kaum zu glauben, aber dann kam der Eurovision Song Contest 2025 in Basel und zeigte uns, wie sehr Musik und nationale Begeisterung die Libido zumindest kurzfristig in den Hintergrund drängen können. Der ESC war ein gigantischer Medien-Event: 166 Millionen Menschen sahen den Grand Final, mit Rekord-Quote in vielen Ländern, darunter über 50 % Zuschaueranteil in fast der Hälfte aller Märkte.
Und was machte Pornhub dabei? Laut mehreren Medienberichten sank während der ESC-Finalshow der Traffic auf Pornhub deutlich – auch in der Schweiz:
- Rund 16,8 % weniger Nutzer waren gegen 22 Uhr online, als der Final begann.
- Danach, gegen 1 Uhr morgens, setzte ein kleines «Nachspiel» mit 17 % mehr Traffic ein, vermutlich weil die meisten wohl erst nach Showende wieder zu ihrem digitalen Zweit-Lieblingsprogramm zurückkehrten.
Zur Einordnung: Das weltweit ähnliche Zuschauerinteresse am ESC-Final führte nicht nur dazu, dass mehr Menschen singend vor dem Fernseher sassen als sonst im Netz, sondern offenbar auch dazu, dass Konkurrenten wie Pornhub an diesem Abend etwas in den Hintergrund rückten – zumindest zeitweise.

Geschlechterunterschiede: Frauen steigen mit ein
Pornhub selbst berichtet, dass inzwischen 38 % aller Aufrufe von Frauen stammen – ein signifikanter Anstieg gegenüber früheren Jahren.

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Hampe56
Ueberraschende… Rangliste….
ploessi
Porno, was für ein quatsch🤣