
Allergieschock nach Insektenstich: So schützt du dich
Annina Amrein
Insektengift kann tödlich sein: 3,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung reagieren allergisch. Das aha! Allergiezentrum rät Betroffenen, stets ein Notfallset mit Adrenalinspritze mitzuführen.
Rund 3,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung reagieren allergisch auf Insektengift. Drei bis vier Menschen sterben jährlich daran. Das aha! Allergiezentrum Schweiz warnt: Wer betroffen ist, sollte stets ein ärztlich verschriebenes Notfallset mit sich führen – inklusive Adrenalinspritze.
Nach einem Stich kann es innert Minuten zu schweren Symptomen kommen: Juckreiz, Atemnot, Herzrasen, Bewusstlosigkeit – im schlimmsten Fall droht ein anaphylaktischer Schock. Dann gilt: sofort Medikamente einnehmen, bei starker Reaktion Adrenalinspritze anwenden und den Notruf 144 (Europa: 112) wählen.
Stiche teilweise auch für nicht allergische Menschen gefährlich
Bei Stichen im Mund- oder Rachenraum droht Erstickungsgefahr. Hier gilt es den Notarzt zu rufen und wenn möglich Eiswürfel zu lutschen, um Schwellungen zu verlangsamen.
Wichtig zu wissen: Auch Stiche von Asiatischen Hornissen, die sich in der Schweiz ausbreiten, können gefährlich sein. Zudem sind Kreuzreaktionen zwischen Insektengiften möglich.
Praktische Massnahmen helfen, Wespenstiche möglichst zu vermeiden:
- Keine hektischen Bewegungen – langsam entfernen
- Nicht barfuss gehen
- Schweiss vermeiden – Vorsicht beim Sport
- Draussen möglichst nicht essen
- Hände und Mund nach dem Essen reinigen
- Abfälle verschliessen
- Nie direkt aus Flaschen trinken
- Auf Parfüm und stark duftende Produkte verzichten
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Sonnenliebe
Ist leider so, das können wir in der Apotheke fast täglich sehen.