Baselbieter Juso wehrt sich gegen SVP-Gender-Initiative
©Symbolbild: Keystone
Sprachgebrauch
Baselland

Baselbieter Juso wehrt sich gegen SVP-Gender-Initiative

06.10.2023 10:47 - update 06.10.2023 13:02
Maximilian Karl Fankhauser

Maximilian Karl Fankhauser

Die Initiative sei völlig fehl am Platz. Man müsse die echten Probleme der queeren Community angehen. Die Schülerinnen und Schüler der Juso werden weiterhin gendern.

Nachdem die Baselbieter SVP gestern Abend eine Initiative gegen das Gendern an Schulen lanciert haben, wehren sich nun Schülerinnen und Schüler der Juso Baselland.

In einer Medienmitteilung am Freitagmorgen schreibt die Juso Baselland, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht den Mund verbieten lassen. Stattdessen sollten die wirklichen Probleme der queeren Community angegangen werden. Demnach bräuchte es Massnahmen für körperliche Selbstbestimmung, psychische Gesundheit und inklusiven Aufklärungsunterricht, fordert die linke Jungpartei.

Die Schülerinnen und Schüler wollen die Vielfalt der Geschlechter in der Sprache aufzeigen. Auch liessen sie sich nicht von einem Komitee, dessen Durchschnittsalter 51 Jahre betrage, Sprachregeln an der Schule auferlegen, so die Juso. Deswegen würden die Juso-Schülerinnen weiter offen gendern, teilen sie weiter mit.

Feedback für die Redaktion

Hat dir dieser Artikel gefallen?

Kommentare

Dein Kommentar

Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der zweckgebundenen Speicherung der angegebenen Daten einverstanden. Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise

11.11.2023 15:56

PJPM

Ach was solls. Die wollen Strichlein, Sternlein und Pünktchen in der Sprache, lasst sie. Es ist wie bei den Klimaklebern und missionierenden Veganern: Am Anfang nerven sie, später nimmt man sie, wenn überhaupt, mit Achselzucken zur Kenntnis. Beste Grüsse von einem alten, weissen Mann (-:

1 1
06.10.2023 20:20

Tschuegge

JUSO BL müsst ihr den Zürchern wirklich jeden Blödsinn nachmachen? Schlimm…!!!

2 1

Kommentare lesen?

Um Kommentare lesen zu können, melde dich bitte an.