
Die meisten Einweg-E-Zigis weisen gravierende Mängel auf
Baseljetzt
Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei einer Marktkontrolle gravierende Mängel bei Einweg-Vapes festgestellt. Von 32 überprüften Produkten erfüllten lediglich drei die gesetzlichen Anforderungen.
Wie die Behörde am Montag mitteilte, wiesen damit 91 Prozent der Proben mindestens eine Nicht-Konformität auf. Untersucht wurden unter anderem Nikotingehalt, Flüssigkeitsvolumen, toxische Inhaltsstoffe, Schwermetalle sowie die Kennzeichnung gemäss Tabakproduktegesetz.
21 Produkte dürfen nicht mehr verkauft werden
Insgesamt verzeichnete das Labor 107 Beanstandungen aus 19 verschiedenen Gründen. In 21 Fällen wurden Verkaufsverbote ausgesprochen; etwa aufgrund zu hoher Nikotinwerte, überschrittenem Füllvolumen oder der Präsenz reproduktionstoxischer Stoffe.
Besondere Sorge bereiten laut Labor fehlende Deklarationen von Kühlmitteln, die teilweise in relevanten Mengen in den Liquids vorkommen. Zu deren inhalativer Toxizität gebe es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse.
Abgelaufene Produkte im Handel
Auch bei der Selbstkontrolle hapere es: In elf Fällen sei die Recyclinggebühr für Batterien nicht bezahlt worden und in vier Fällen seien abgelaufene Produkte verkauft worden. Das Labor fordert Importeure und Händler in der Mitteilung auf, ihrer gesetzlichen Verantwortung besser nachzukommen. Aufgrund der schlechten Konformität werde das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt den Markt mit E-Zigaretten und E-Liquids weiter kontrollieren, schreibt dieses weiter.
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spalen
sehr überraschend ist dieses ergebnis ja nicht