Die Schweiz hilft der Ukraine mit einem zweistelligen Millionenbeitrag
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Digitalisierung
Wirtschaft

Die Schweiz hilft der Ukraine mit einem zweistelligen Millionenbeitrag

07.06.2024 11:10 - update 07.06.2024 12:55

Baseljetzt

Für die Digitalisierung werden dem kriegsgeschädigten Land fast 60 Millionen Franken überwiesen. Dieses Geld soll in den nächsten Jahren in Gebiete fliessen, die direkt vom Krieg betroffen sind.

Die Schweiz unterstützt die Ukraine mit weiteren 58,7 Millionen Franken bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Das Geld soll in den nächsten vier Jahren in die Projekte fliessen, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte.

Verwendet werden soll das Geld aus der Schweiz für Projekte in der Gesundheitsversorgung, aber auch in der Bildung und für die humanitäre Minenräumung. Den Betrag nimmt der Bundesrat aus dem ordentlichen Budget der Internationalen Zusammenarbeit (IZA).

Mit dem Zustupf fördere die Schweiz in der Ukraine demokratische Reformen mittels Digitalisierung und steigere gleichzeitig die Transparenz von staatlichen Dienstleistungen, begründete die Regierung den Beschluss. Beide Bereiche seien für den Wiederaufbau des von Russland seit Februar 2022 angegriffenen Landes von zentraler Bedeutung.

Digitalisierung schreitet voran

Die Ukraine trieb zuletzt die Digitalisierung dank der Unterstützung durch die Schweiz und weiterer internationaler Partner voran. So verwenden inzwischen über 20 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer die App Diia, um zum Beispiel Steuern zu bezahlen oder ihren Fahrausweis zu erneuern.

Die Schweiz will den Angaben zufolge ihre Unterstützung in den Bereichen Digitalisierung und E-Governance an der nächsten Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine ankündigen. Diese findet am 11. und 12. Juni 2024 in Berlin statt.

Das Ziel besteht darin, weitere internationale Unterstützung für den Wiederaufbau der Ukraine zu mobilisieren. Die vorangehenden Konferenzen fanden 2022 in Lugano und 2023 in London statt. (sda/tme)

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Kommentare

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07.06.2024 13:26

Sprissli

Gratulation aber für die 13 AHV haben diese👎👎👎in Bern kein Geld,was ist das nur eine Regierung,wo fremden Ländern Milliarden verschenkt und die eigene Bevölkerung im Dreck stehen lässt!

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