
Eptinger Mineral setzt auf einen Aargauer Spitzenschwinger
Baseljetzt
Adrian Odermatt ist derzeit der beste Schwinger aus dem Baselbiet und Hoffnungsträger am ESAF in Mollis, das am Samstag startet. Doch das Unternehmen Eptinger Mineral setzt beim Sponsoring auf einen Aargauer.
Nick Alpiger ist seit vier Jahren Markenbotschafter des Baselbieter Getränkeunternehmens Eptinger. Obwohl er zum erweiterten Favoritenkreis des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) zählt, überrascht das Sponsoring des Familienunternehmens. Mit Adrian Odermatt stünde nämlich auch ein Baselbieter Spitzenschwinger zur Auswahl.
Doch Eptinger will sich beim Sponsoring nicht auf das Baselbiet beschränken, sagt Damaris Buchenhorner, Mitglied der Geschäftsleitung. Vielmehr gehe es dem Unternehmen darum, den Schwingsport im Allgemeinen zu unterstützen. Alpiger, als Vertreter des Nordwestschweizer Verbands, habe «zur Marke gepasst». Hinzu kommt: Eptinger hat den 29-Jährigen aus Seon bereits kurz vor dem ESAF 2022 angefragt – also noch bevor Odermatt in Pratteln einen eidgenössischen Kranz holte.
Der Schwingsport sei allgemein bekannt für Fairness, Bodenständigkeit und Kraft – mit diesen Werten würde sich auch Eptinger identifizieren, sagt Buchenhorner. «Unser Wasser ist kraftvoll, mit vielen Mineralien, das passt perfekt.» Kraftvoll – so würde man wohl auch die Baselbieter Hoffnung Adrian Odermatt beschreiben. Spätestens seit dem letzten ESAF gehört auch er zu den ganz Bösen. «Nick und Adrian sind Spitzenschwinger, wir beobachten das und würden auch nicht Nein sagen – aber auch nicht sofort Ja. Ich drücke am Wochenende allen Baselbietern die Daumen», sagt Buchenhorner. Ein Sponsoring müsse sich letztlich ergeben, sagt sie.
Odermatt geht aber nicht mit leeren Händen aus. Der 24-jährige Liesberger wird von einem regionalen Werkzeughersteller aus Arlesheim unterstützt. Das Firmenlogo wird aber keiner der Schwinger in der Arena präsentieren. Die Sponsoren darf man laut Reglement des Eidgenössischen Schwingverbands nicht zeigen. Für Marketingleiterin Buchenhorner kein Problem. «Es geht vielmehr um die Grundeinstellung, den Sport zu unterstützen und nicht in erster Linie darum, was der Nutzen davon ist.»
Sollte Alpiger am Sonntag als Schwingerkönig mit Muni Zibu nach Hause gehen, dürfte es für Eptinger dennoch auf eine lukrative Marketing-Kampagne hinauslaufen.
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Marius
finde es authentischer wenn man beim gesponserten mensch bleibt statt jeweils zum besten oder neusten zu rennen. es ist schliesslich ein engagement. ich würde von einem brand/marke nichts anderes erwarten als standhaft zu bleiben. in diesem fall ists halt so wies ist und kein artikel wert.
spalen
ist doch ok, wenn alpiger unterstützt wird. es ist ja auch kein kurzfristiges engagement