Grosse Solidarität mit Crans-Montana in der Schweiz und im Ausland
©Bilder: Keystone / Montage: Baseljetzt
Brandkatastrophe
Schweiz

Grosse Solidarität mit Crans-Montana in der Schweiz und im Ausland

02.01.2026 15:09 - update 02.01.2026 20:26

Baseljetzt

Am Tag nach der Brandkatastrophe im Walliser Tourismusort Crans-Montana ist die Betroffenheit in der Schweiz und im Ausland gross.

Zahlreiche Kantone, politische Institutionen und Persönlichkeiten äusserten am Freitag ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern, deren Familien und anderen Betroffenen.

In der Schweiz wurden in zahlreichen Städten Kantons- oder Stadtflaggen zum Zeichen der Trauer auf Halbmast gehisst. So teilten unter anderem die Regierungen der Kantone Waadt, Freiburg und der Stadt Bern mit, dass sie dem Bund gefolgt seien, dessen Flaggen bereits auf Halbmast gehisst sind.

Grosse Solidarität mit Crans-Montana in der Schweiz und im Ausland
Die Schweizer Flaggen auf dem Bundeshaus in Bern wehen auf Halbmast. Bild: Keystone

Auch der Europarat in Strassburg setzte als Geste der Solidarität und Trauer die Schweizer sowie die Europäische Flagge auf Halbmast. Der Europarat schliesse sich der Schweiz im Gedenken an die Verstorbenen an und spreche allen Betroffenen sein tief empfundenes Beileid aus, teilte die internationale Organisation am Freitag mit.

Auch der Kanton Basel-Stadt trauert mit den Opfern und Angehörigen der Brandkatastrophe. «Die Fahne am Basler Rathaus trägt fünf Tage lang eine schwarze Trauerschleife», teilt der Kanton am Freitag auf der Plattform X mit.

Einsatz der Rettungskräfte gewürdigt

Das Walliser Kantonsparlament seinerseits würdigte insbesondere das Engagement der Rettungskräfte, des Spitalpersonals sowie aller beteiligten Personen. Zudem dankte der Grosse Rat den Schweizer Kantonen, dem Bund sowie den Nachbarländern für ihre angebotene Unterstützung und für die Aufnahme von zahlreichen verletzte Personen in ihren Spitäler.

«In diesen Momenten grossen Schmerzes gelten unsere Gedanken in erster Linie den Opfern, ihren Familien und ihren Angehörigen sowie allen Personen, die von diesem dramatischen Ereignis betroffen sind, welches das Wallis und die ganze Schweiz erschüttert», schrieb etwa das Genfer Kantonsparlament.

Grosse Solidarität mit Crans-Montana in der Schweiz und im Ausland
Die Politik dankt den Polizei- und Rettungskräften für ihren Einsatz am Ort der Katastrophe. Bild: Keystone

Der Zürcher Regierungsrat zeigte sich mit den Angehörigen und Opfern sowie dem Kanton Wallis solidarisch und bot Hilfe an. Der Kanton erinnerte daran, dass derzeit in Zürich 13 schwerverletzte Patientinnen und Patienten am Universitätsspital Zürich (USZ) sowie vier schwer verletzte Kinder im Kinderspital Zürich behandelt werden. Beide Spitäler sind auf die Behandlung schwerer Brandverletzungen spezialisiert.

Der Freiburger Staatsrat und der Grosse Rat sprachen den Walliser Behörden und allen betroffenen Personen ihr tiefstes Mitgefühl und ihre uneingeschränkte Solidarität aus. Auch im Freiburger Spital werde ein Verbrennungsopfer gepflegt.

Papst betet

Papst Leo XIV. betete am Freitag für die Opfer des tödlichen Brandes in einer Bar in Crans-Montana VS, wie vom Staatssekretär des Vatikans mitgeteilt wurde. Der Heilige Vater brachte den Familien der Opfer «sein Mitgefühl und seine Anteilnahme» zum Ausdruck.

Grosse Solidarität mit Crans-Montana in der Schweiz und im Ausland
Papst Leo XIV. ist in seinen Gedanken bei den Opfern von Crans-Montana. Archivbild: Keystone

Die Schweizer Bischofskonferenz bekundete ihre tiefe Verbundenheit mit den Opfern, ihren Familien und allen von diesem Unglück betroffenen Menschen.

Der Schweizer Botschafter in Israel, Simon Geissbühler, dankte dem israelischen Staatspräsidenten Präsident Izchak Herzog, Aussenminister Gideon Sa’ar und anderen Amtsträgern, politischen, religiösen und wirtschaftlichen Führungskräften für ihre Beileidsbekundungen und Unterstützung. (sda/daf)

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