
«Hakaaaaaaaan»: Christian Gross’ legendäre Pausenansprache gegen Aston Villa
Maximilian Karl Fankhauser
Beim Rückspiel des bisher einzigen Aufeinandertreffens des FC Basel und Aston Villa im Jahr 2001 ist SRF live in der Kabine dabei. Christian Gross setzt zur Ansprache an. Was folgt, ist Schweizer Fernsehgold.
Birmingham, 21.08.2001. Es ist Halbzeit im UI-Cup-Rückspiel zwischen Aston Villa und dem FC Basel. Nachdem man sich im Joggeli bereits mit 1:1 getrennt hat, ist auch noch zu Pause alles offen. Scott Chipperfield bringt den FCB in der 30. Minute in Führung, kurz vor dem Pausentee gleicht Darius Vassell für die Villains aus.
Mit dabei: Ein Kamerateam von SRF, das für die Doku «Den Topf im Kopf» die Mannschaft von Christian Gross in der Meistersaison begleitet. Und ebendieser Christian Gross setzt vor laufender Kamera zu seiner Pausenansprache an.
Zuerst kriegt Goalie Pascal Zuberbühler einen kleinen Vortrag über die Wichtigkeit aller Abschläge, Mittelfeld-Terrier Carlos Varela wird auf Französisch für eine gute Startphase gelobt. Was folgt, ist pures Fernsehgold.
«Hakan, nöd so egoistisch. Eimal hetted Si no mitem George (Koumantarakis: d. Red.) chönne de Doppelpass sueche.» Der Angesprochene hatte mässig Freude an der Kritik. Mittelfeldregisseur Hakan Yakin war der Adressat von Gross’ Nachricht. Und fing an, sich lauthals zu beklagen.
Was Gross zu seinem legendären Satz veranlasste: «Hakaaan! Hakaaaaan! Als Ahregig, Hakan, nöd als Kritik!» Ein Satz, der mittlerweile Klickgarant im Internet und Gassenhauer in Gesprächen ist.
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pserratore
❤️💙
Hoschi
Mir fehlen die Worte 😉
snape
Und SRF fand es nicht nötig dieses Spiel zu zeigen…
Hoschi
Ja und? SRF macht einen guten Job und ist wichtig für unsere Demokratie. Live ist übrigens eh viel besser 😉
Steine66
SRF hat mit Demokratie nichts zu tun. SRF ist verantwortlich für eine Anschein und “Unterhaltungs – Demokratie” basierend auf sog. “Experten” und Parteien. Die Bevölkerung ist dabei von der Meinungsteilhabe ausgeschlossen. Ist übrigens bei Telebasel nicht anders. Im übrigen hat SRF zu viele Formate die nichts mit Service – Publique zu tun haben.