
Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern nehmen weiter ab
Baseljetzt
Zwischen 2022 und 2024 hat sich der Medianlohn einer vollzeitbeschäftigten Person in der Schweiz von 6’788 auf 7’024 Franken brutto erhöht. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent. Gemäss Zahlen des Bundes nahmen die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern weiter ab.
Das Lohngefälle lag im vergangenen Jahr bei 8,4 Prozent, wie die am Dienstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte Lohnstrukturerhebung zeigt. Sechs Jahre zuvor hatte der geschlechtsspezifische Unterschied noch 11,5 Prozent betragen.
Laut BFS sind die Lohnunterschiede umso ausgeprägter, je höher die Hierarchiestufe ist. In Stellen mit hohem Verantwortungsniveau beträgt der Gap 14 Prozent, in Stellen ohne Kaderfunktion 5,2 Prozent.
Weitere Erkenntnisse aus der Studie: Jede zehnte arbeitnehmende Person bezog einen Tieflohn, also weniger als 4683 Franken pro Monat. Und die Schweizer Monatslöhne variieren zwischen den Regionen immer noch deutlich. In der Region Zürich belief sich der Medianlohn auf 7502 Franken und im Tessin auf 5708 Franken. (sda/jwe)
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spalen
die geschlechterbasierende lohnungleichheit ist schlicht eine frechheit!