
Mutmassliche Schweizer Drogenschmugglerin stirbt auf Philippinen
Baseljetzt
Eine schweizerisch-schwedische Doppelbürgerin ist auf den Philippinen im Gefängnis gestorben. Sie war am Flughafen Manila mit sechs Kilogramm Crystal Meth erwischt worden.
Bei der im September verhafteten Frau handelt es sich um eine schweizerisch-schwedische Doppelbürgerin, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstag auf Anfrage von Keystone-SDA schrieb. Es bestätigte damit einen Bericht des Newsportals nau.ch.
Die Frau sei auf eigenen Wunsch von der schwedischen Botschaft in Manila im Rahmen des konsularischen Schutzes betreut worden. Das EDA sei darüber informiert, dass die Frau Anfang Dezember in der Haft verstorben sei. Es stehe in Kontakt mit den zuständigen lokalen Behörden und den Angehörigen der Verstorbenen. Aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes könne das EDA keine weiteren Angaben machen.
Die geschmuggelten Drogen, die unter dem Namen Chrystal Meth bekannt sind, hatten laut nau.ch einen Wert von über einer halben Million Franken. Die Drogen seien in den Seiten ihres Koffers versteckt gewesen. Die Frau war zuvor von Abu Dhabi nach Manila geflogen, wie es weiter hiess.
Die Philippinen verfolgen eine sehr strenge Drogenpolitik. Der mutmasslichen Schmugglerin drohte eine Haftstrafe von bis zu 40 Jahren. Die Haftbedingungen in den Philippinen sind brutal und werden von Menschenrechtsorganisationen kritisiert. (sda/sih)
Mehr dazu
Feedback für die Redaktion
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Kommentare lesen?
Um Kommentare lesen zu können, melde dich bitte an.


Kommentare
Dein Kommentar
Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der zweckgebundenen Speicherung der angegebenen Daten einverstanden. Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise