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Europa League
FCB

Nach der Salzburg-Pleite steht FCB-Sportchef Daniel Stucki Rede und Antwort

23.01.2026 03:03 - update 23.01.2026 17:22
Florian Vögeli

Florian Vögeli

Nach der ungenügenden Leistung bei der 1:3-Niederlage in Salzburg stellt sich FCB-Sportchef Daniel Stucki den Medien. Im Interview spricht er über das Geschehene, das Bevorstehende und die Transferthematik.

Medien: Daniel Stucki, was ist dir während dem Spiel durch den Kopf gegangen?

Daniel Stucki: Einiges, aber nichts Gutes auf jeden Fall.

Wie kann man sich als Sportchef so eine erste Halbzeit erklären?

Ganz ehrlich, das ist schwierig zu erklären. Wir haben unzählige Fehlpässe gespielt, hatten keine Struktur im Spiel, sind nicht in Zweikämpfe gekommen und waren langsamer als der Gegner. Ich weiss nicht, ob ich etwas Positives aus dieser Halbzeit mitnehmen könnte.

Wie arbeitet man diese Niederlage nun auf?

Wie immer analysieren wir das in der Kommission, auch mit dem Trainerstaff, etc. Und dann ziehen wir unsere Schlüsse.

Das Positive ist, dass der Schaden in Grenzen gehalten werden konnte. Welche Rolle spielt für euch jetzt noch die Europa League?

Klar, spielt sie noch eine Rolle. Ich habe mir die Tabellensituation noch nicht angeschaut. Ich konzentriere mich jetzt auf das nächste Spiel gegen Zürich. Aber dann haben wir vor heimischem Publikum nochmal ein Spiel in der Europa League und da wollen wir einfach noch einmal gewinnen. Aber jetzt geht es darum, wie wir unsere Leistungen verbessern können.

Im ersten Spiel des Jahres gab es ein 1:1 gegen Sion. Nun diese 1:3-Niederlage, die auch 1:5 hätte enden können. Ist das ein Fehlstart?

So wie wir spielen, entspricht es sicher nicht unseren Ansprüchen. Da müssen wir nichts schönreden. Das war heute absolut desolat. Die erste Halbzeit sowieso. Die zweite war dann ein wenig besser. Aber es war auch nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Deshalb müssen wir das nun gut analysieren.

Die Spieler haben gewirkt, als wären sie überhaupt nicht bereit. Welchen Einfluss hat da der Trainer?

Wir arbeiten alle zusammen, und sicher hat jeder einen Fehler gemacht. Sonst wären wir nicht so aufgetreten. Die Spieler stehen aber auf dem Platz. Da haben sicher alle eine Teil-Schuld.

Sprichst du jetzt noch mit den Spielern, oder lässt du sie jetzt erst einmal in Ruhe?

Ich glaube nicht, dass es um 12 Uhr nachts nach einem solchen Spiel noch Sinn macht, mit den Spielern zu reden. Wir werden das morgen sicher aufarbeiten, auch mit den einzelnen Spielern und intern. Aber es wird sicher trotzdem eine lange Nacht werden.

Ist das Spiel gegen Zürich nun das Spiel der Wahrheit? Bei einer Niederlage könnte das nächste Saisonziel schon bald verpasst werden.

Ein Saisonziel haben wir schon verpasst (das Verpassen der Champions League, Anm. der Red.). Es ist klar, wir liegen zehn Punkte hinter Thun. Das heisst, wir müssen versuchen, wieder in die Spur zu finden, unseren Fussball zu optimieren und unseren eigenen Fussball zu spielen. Dominant und selbstbewusst, was uns im Moment fehlt. Wir müssen auch frischer sein und einfach anders Fussball spielen.

Was kann der Sportchef da machen?

Natürlich mithelfen. Die Transferperiode ist noch geöffnet. Wir sind immer noch dabei, vielleicht etwas aktiv machen zu können. Aber auch so gibt es im Hintergrund einiges zu tun.

Ist ein Stürmer immer noch ein Thema?

Ich glaube nicht, dass heute nur der Mittelstürmer gefehlt hat. Es haben andere Dinge gefehlt. Wir hatten in der Vorrunde genug Offensivpower, auch wenn wir noch nicht den optimalen Stürmer hatten. Aber ich schätze Albian Ajeti immer noch als guten Stürmer ein. Auch Kaio Eduardo hat Ansätze gezeigt. Wenn sich aber etwas ergibt, sind wir im Sturm sicher nicht abgeneigt. Aber es muss ein perfekter Match sein.

Aber es könnte sein, dass die Transfers zu spät kommen …

Die Transferperiode geht so lange, wie sie geht, also bis Mitte Februar in der Schweiz. Wenn es dann nicht geht, dann ist es eben so.

Wie muss man das verstehen?

Wir können den Transfer nicht beschleunigen, indem wir sagen, dass wir jetzt einen Stürmer brauchen. Wir haben in der Schweiz die kürzere Hand auf dem Markt. Die finanziellen Mittel sind, wie sie sind. Das heisst, wir müssen wahrscheinlich bis zum Schluss warten. Nur weil wir es gerne hätten, können wir den Transfer nicht beschleunigen. Ob wir einen Transfer machen, hat aber eigentlich nichts mit den kommenden Resultaten zu tun. Es geht nur darum, wie wir Fussball spielen wollen.

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05.02.2026 18:06

pserratore

🤩❤️💙❤️💙🤩

0 1
08.02.2026 06:43

pserratore

❤️💙💪🥳

0 1
12.02.2026 17:18

pserratore

🫶🏻❤️💙🫶🏻

0 1
13.02.2026 18:09

pserratore

🥳❤️💙🥳

0 1
17.02.2026 20:40

Sonnenliebe

Kind

0 0
15.02.2026 07:25

pserratore

😍❤️💙❤️💙😍

0 1
02.02.2026 08:37

Sonnenliebe

👏👏

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