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Odermatt vor von Allmen: Schweizer lancieren Kitzbühel-Wochenende
©Bild: Keystone
Super-G
Sport

Odermatt vor von Allmen: Schweizer lancieren Kitzbühel-Wochenende

23.01.2026 12:42 - update 23.01.2026 17:23

Baseljetzt

Hermann Maier, Aksel Lund Svindal. Diese klangvolle Liste wird durch einen grossen Namen erweitert: Marco Odermatt begibt reiht sich in die erlauchte Liste der Mehrfach-Super-G-Sieger auf der Streif ein.

Drei Hundertstel Vorsprung rettete Marco Odermatt ins Ziel und verdrängte damit seinen Landsmann, der mit dem schnellsten Schlussabschnitt begeistert hatte, von der Spitzenposition. Damit könnten die beiden Ausnahmefahrer bereits zum dritten Mal in dieser Saison die ersten beiden Plätze belegen. Zuvor hatten sie in den beiden Abfahrten von Gröden jeweils Rang 1 und 2 erreicht.

Für Odermatt wäre es der 53. Weltcupsieg und der 99. Podestplatz seiner Karriere. In Kitzbühel fuhr er im vergangenen Jahr erstmals zum Sieg – ebenfalls im Super-G. Mit einem neuerlichen Erfolg würde er nach zuletzt zwei 4. Plätzen die Führung in der Disziplinenwertung ausbauen. Franjo von Allmen darf sich trotz des knappen Rückstands freuen, voraussichtlich zum dritten Mal in Folge auf dem Super-G-Podest zu stehen.

Gleich hinter den beiden Schweizern klassierten sich mit Stefan Babinsky und Raphael Haaser zwei Österreicher. Im Rennen mit engen Zeitabständen verloren sie auf Sieger Odermatt 25 beziehungsweise 33 Hundertstel. Bleibt es dabei, dürfen die Heimfans einen weiteren Podestplatz feiern: In den bisherigen 22 Super-G-Rennen in Kitzbühel schaffte es nur 2019 kein Österreicher aufs Treppchen.

Stefan Rogentin hatte mit Startnummer 8 zwischenzeitlich die Führung übernommen, fiel danach jedoch noch hinter mehrere Fahrer zurück. Der Bündner, der sich Hoffnungen auf die Olympia-Selektion machen kann, belegt derzeit Rang 8. Nicht zufrieden waren Justin Murisier und Alexis Monney, der erkältungsgeschwächt antrat. Beide klassieren sich ausserhalb der Top 20. (sda/maf)

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