Baseljetzt wurde eingestellt
Baseljetzt, das Newsportal von Telebasel, wurde eingestellt. Deine tägliche Dosis News in Videoform bekommst du jetzt auf telebasel.ch!
Pierre-André Page neuer Nationalratspräsident – Katja Christ wird Vize
©Bild: Keystone
Politik
Schweiz

Pierre-André Page neuer Nationalratspräsident – Katja Christ wird Vize

01.12.2025 15:23 - update 01.12.2025 17:50

Baseljetzt

Pierre-André Page, SVP-Politiker aus Freiburg, wurde am Montag zum neuen Präsidenten des Schweizer Nationalrats gewählt. Vizepräsidentin wird die Basler GLP-Politikerin Katja Christ.

Der Freiburger SVP-Politiker Pierre-André Page ist zum neuen Präsidenten des Nationalrats gewählt worden. Meisterlandwirt Page erhielt am Montag 173 von 181 gültigen Stimmen und leitetet den Nationalrat als Nachfolger von Maja Riniker (FDP/AG) ein Jahr lang. Zur Vizepräsidentin des Nationalrats wurde die Basler Parlamentarierin Katja Christ von der GLP gewählt.

Der 65-jährige Page ist der erste Nationalratspräsident aus dem Kanton Freiburg, seit 2017/18 Mitte-Politiker Dominique de Buman die grosse Kammer leitete. Page kennt sich mit Präsidien aus: Er war von 2002 bis 2006 Gemeindepräsident seines Wohnorts Châtonnaye FR und präsidierte 2009 das Freiburger Kantonsparlament.

Der verheiratete Vater von drei Kindern machte bei den letzten Wahlen von 2023 im Kanton Freiburg das beste Resultat aller Nationalratskandidierenden und sitzt seit Ende 2015 in der grossen Kammer. Die 173 Stimmen, welche er am Montag erhielt, sind ein gutes Resultat.

Page will «Zukunft kultivieren»

«Lasst uns die Zukunft kultivieren!»: Unter dieses Motto stellt der neue Nationalratspräsident Pierre-André Page (SVP/FR) sein Präsidialjahr. Denn als Landwirt wisse er nur zu gut, dass man ernte, was man gesät habe, sagte er in seiner Präsidialrede.

Die Zukunft zu kultivieren bedeute, in die Jugend zu investieren, Innovationen zu fördern und die Lebensmittel- und die Energieversorgungssicherheit zu stärken. Es gelte, beharrlich zu sein. Man müsse fest daran glauben, dass man sein Ziel erreiche, sagte Page am Montag vor der grossen Kammer.

Auch die kollektive Kapazität, auf Krisen reagieren zu können, gehöre zur Kultivierung der Zukunft, fuhr der Meisterlandwirt aus Châtonnaye FR fort. Dazu die Fähigkeit, weltoffen die Neutralität zu bewahren und dabei die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren.

Die Zukunft zu kultivieren, bedeutet für Page auch, eine geeinte Schweiz in ihrer Diversität zu bewahren. «Eine starke Schweiz, welche stolz auf ihre Werte ist», so der neue Nationalratspräsident.

Höchster Schweizer

Pierre-André Page lobte in seiner viersprachigen Rede auch den dualen Bildungsweg, der die Schweiz stärke, und wünschte sich in einem Ausblick auf das kommende Jahr eine gelungene Eishockey-Weltmeisterschaft in den Austragungsorten Zürich und Freiburg.

Der Nationalratspräsident hat jeweils den Vorsitz in der Vereinigten Bundesversammlung, also wenn National- und Ständerat gemeinsam tagen. Oft wird er deshalb als «höchster Schweizer» bezeichnet.

(sda/alr/daf)

Feedback für die Redaktion

Hat dir dieser Artikel gefallen?

Kommentare

Dein Kommentar

Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der zweckgebundenen Speicherung der angegebenen Daten einverstanden. Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise

02.12.2025 07:42

Thomy

Herzlichen Glückwunsch

1 1

Kommentare lesen?

Um Kommentare lesen zu können, melde dich bitte an.