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Rom führte Eintrittsgeld für Trevi-Brunnen ein
©Bild: Keystone
Tourismus
International

Rom führte Eintrittsgeld für Trevi-Brunnen ein

16.12.2025 11:13

Baseljetzt

Die Liste der Monumente in Italien, für die man Eintrittsgeld zahlen muss, wird länger. Touristen müssen ab dem 7. Januar ein Zwei-Euro-Ticket erwerben, um den Trevi-Brunnen in der Hauptstadt Rom zu besuchen. Für Einwohner Roms bleibt der Zugang kostenfrei.

Wie die Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» am Dienstag berichtete, soll die Massnahme der Stadtverwaltung Einnahmen von rund 20 Millionen Euro bringen.

Bereits seit etwa einem Jahr ist der Besucherandrang am Brunnen begrenzt: Maximal 400 Personen dürfen sich gleichzeitig in der Anlage aufhalten. Ab Januar sollen zwei getrennte Zugänge eingerichtet werden – einer für Römer, einer für Touristinnen und Touristen. Die Bezahlung des Tickets ist auch per Kreditkarte möglich.

5,3 Millionen Besucher im ersten Halbjahr

Der Tourismusbeauftragte der Stadt Rom, Alessandro Onorato, betonte, Ziel der Massnahme sei es, den grössten Brunnen Roms, ein spätbarockes Meisterwerk des Künstlers Nicola Salvi, zu schützen. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden mehr als 5,3 Millionen Besucherinnen und Besucher gezählt.

Damit ist der Trevi-Brunnen nach dem Kolosseum Roms meistbesuchtes Monument. Die Einnahmen aus dem Eintrittsgeld sollen in die Verbesserung des touristischen Angebots und der Serviceleistungen fliessen, erklärte Onorato.

Weltbekannt wurde der Brunnen einst durch den Film «La dolce Vita» (Das süsse Leben) von Federico Fellini mit der nachts im Brunnen badenden Anita Ekberg. Jeder Urlauber, der sichergehen möchte, in die Ewige Stadt zurückzukehren, muss einem Aberglauben zufolge eine Münze über die Schulter in den Trevi-Brunnen werfen.

Der barocke Brunnen wird indes immer wieder zur Selbstdarstellung benützt. Mit hohen Geldstrafen versucht die Stadt, die Attraktion vor Badenden zu schützen. Wer unerlaubt ins Wasser steigt, muss umgerechnet rund 421 Franken zahlen. (sda/vaz)

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Kommentare

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16.12.2025 12:40

Hoschi

Das begrüsse ich, ist eine gute Massnahme.

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