
Sex, Sinn und Selbstbestimmung: Das sind die Intimitäts-Trends 2026
Baseljetzt
Sexualität wandelt sich rasant: bewusster, digitaler und gesundheitsorientierter. Sexologin Elisabeth Neumann analysiert die wichtigsten Intimitäts-Trends 2026 – auch mit Blick auf die Schweiz.
Intimität, Partnerschaft und Sexualität verändern sich weltweit deutlich. Laut der Sexologin Elisabeth Neumann, Leiterin der Nutzerforschung bei der Lovehoney Group, zeichnen sich für dieses Jahr drei zentrale Trends ab.
Gen Z trifft bewusste Entscheidungen
Die Generation Z geht laut Neumann anders mit Sexualität um als frühere Generationen. Sex werde weniger als Pflicht gesehen, sondern als bewusste Entscheidung. Studien zeigten zudem, dass deutlich weniger junge Menschen regelmässig Sex hätten als Millennials, welche zwischen 30 und 45 Jahre alt sind. Wichtig seien heute emotionale Bereitschaft, klare Absprachen und gegenseitiger Respekt. Auch spontane One-Night-Stands verlören an Bedeutung.
KI wird Ansprechpartner für intime Fragen
Künstliche Intelligenz gewinnt im Bereich Dating und Sexualität an Einfluss. Viele nutzten KI, um anonym über Wünsche, Unsicherheiten oder Beziehungsfragen zu sprechen, da solche Themen oft schwer anzusprechen seien, so die Sexologin. Gleichzeitig berge diese Entwicklung Risiken, wenn digitale Nähe echte Beziehungen ersetze.
Neue Lust in der Lebensmitte
Die Generation X entdecke ihre Sexualität neu, so die Sexologin. Themen wie Menopause würden offener diskutiert, sexuelle Gesundheit stärker ernst genommen. Selbstfürsorge und spielerische Lust würden zudem an Bedeutung gewinnen. Auch die steigende Nachfrage nach kreativen Sexspielzeugen zeige, dass Sexualität heute selbstverständlicher gelebt werde. (shs)
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Hoschi
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