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Canophobie
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So bewältigen Betroffene ihre Angst vor Hunden

30.03.2025 11:03 - update 30.03.2025 01:36
Leonie Fricker

Leonie Fricker

Hundeangst kann den Alltag Betroffener stark einschränken. So ging es auch Judith, die wegen einer negativen Erfahrung in ihrer Kindheit eine ausgeprägte Angst vor Hunden entwickelte. Durch eine Therapie konnte sie diese überwinden.

Die Angst vor Hunden, auch als Canophobie bekannt, begleitet Judith bereits seit ihrer Kindheit. Doch vor drei Jahren verschlimmerte sich ihre Situation erneut. Während einer Wanderung wurde sie mit ihrer Angst konfrontiert: In der Nähe eines Bauernhofs kreuzte sich ihr Weg mit einem Hofhund. Judith wollte umkehren, doch dann wurde der Hund auf sie aufmerksam. «Er sprang bellend quer über die ganze Wiese in meine Richtung», erzählt sie.

Im Alltag begann die Furcht zunehmend zu bestimmen, wie und wo Judith sich bewegte. Bei ihren geliebten Wanderungen traute sie sich fortan nicht mehr, Bauernhöfe zu passieren. Auch im Dorf wechselte sie die Strassenseite, sobald sie einen Hund bemerkte. «Mein Radius wurde immer kleiner, und ich merkte, dass ich mein Leben so nicht mehr frei leben kann.»

Hilfe vom Dog Coach

Also fasste sie den Entschluss, etwas an diesem Zustand zu ändern. Bei einer Recherche im Internet stiess sie auf den «Dog Coach» Oliver Weber. Er hat sich darauf spezialisiert, Menschen dabei zu helfen, ihre Hundeangst zu überwinden.

An ihren ersten Therapietermin kann sich Judith noch gut erinnern. «Ich hatte schon auf dem Parkplatz Herzklopfen, weil ich von weitem ein Bellen gehört habe», erzählt sie. Das Bellen kam, wie sie heute weiss, von Therapiehund Neo. Heute, nach vielen Stunden Coaching und Konfrontationstherapie, frisst Neo Judith sogar Leckerlis aus der Hand.

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30.03.2025 20:03

spalen

besonders störend ist es, dass man oft von den hundehaltern nicht ernst genommen wird, wenn man sagt, dass man von den hunden nicht belästigt werden will. viele hundehalter setzen einfach voraus, dass jeder ihre hunde toll und putzig findet und streicheln will oder abgeleckt werden möchte. „er tut ja nichts und will nur..“ – kann schon sein, aber ich will nicht!

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