
Spenden brechen ein: Tierschutzbund Basel Regional unter finanziellem Druck
Shahed Staub
Der Tierschutzbund Basel Regional verzeichnet einen massiven Spendenrückgang. Trotz strikter Sparmassnahmen und grossem Einsatz wird die finanzielle Lage zunehmend kritisch – mit Folgen für Tiere in Not.
Seit über 100 Jahren setzt sich der Tierschutzbund Basel Regional für Tiere ein, die Schutz, Pflege und eine neue Chance brauchen. Ob Haus-, Nutz- oder Grosstiere: Der Verein hilft dort, wo er kann. Doch diese Arbeit wird zunehmend erschwert.
Seit Monaten gehen die Spenden deutlich zurück, schreibt der Tierschutzbund Basel Regional am Donnerstag in einer Mitteilung. Weltweite Krisen, Kriege und Umweltkatastrophen binden viel Hilfsbereitschaft, während der Tierschutz dadurch oft in den Hintergrund rücken würde. Gleichzeitig würden steigende Lebenshaltungskosten viele Haushalte belasten, wodurch Spenden für viele Menschen schwieriger werden.
Keine staatliche Unterstützung
Im Katzenheim in Muttenz wird deshalb seit geraumer Zeit jede Ausgabe sorgfältig geprüft. Dennoch reichen die Mittel kaum aus – weitere Sparmassnahmen scheinen unausweichlich. Der Verein bemüht sich, Einsparungen nicht zulasten der Tiere vorzunehmen. Doch genau das werde immer schwieriger.
Der Tierschutzbund Basel Regional finanziert sich ausschliesslich über Spenden. Staatliche Unterstützung gibt es nicht, und eine rasche Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Um auch künftig Tiere in Not aufnehmen und versorgen zu können, ist der Verein dringend auf Solidarität angewiesen.
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Hoschi
Ich kenne dieses Katzenheim persönlich und finde sie machen dort eine sehr gute Arbeit. Diese ist unterstützenswert, also wer kann, bitte spendet.
Hoschi
Zum Glück haben so viele Leute für die drei gespendet und Herz gezeigt, das ist sehr erfreulich, vielen Dank.
Hoschi
Wie kann man hier dagegen sein? Herzlos für Tiere in Not?