
Swissmedic baut innert zweier Jahre rund 45 Vollzeitstellen ab
Baseljetzt
Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic baut in den nächsten zwei Jahren rund 45 Vollzeitstellen ab. Begründet wird der Abbau mit der Geschäftslage. Sinkende Einnahmen und steigende Kosten führten 2024 zu einem Verlust von 23,4 Millionen Franken.
Auch für 2025 sowie für die folgenden Jahre rechnet Swissmedic unter den heutigen Bedingungen mit Defiziten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In den letzten Jahren hat Swissmedic nach eigenen Angaben systematisch Reserven aufgebaut und diese, wie 2023 angekündigt, für Investitionen in eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur sukzessive eingesetzt.
Verschärfte EU-Regulierungen, digitale Transformation und ein Ausbau unter anderem der Arzneimittelaufsicht führten laut Mitteilung auch zu einem «Aufbau des Personalbestands». Die wirkungsvollsten Hebel zur Senkung der Kosten seien der Investitions- und der Personalaufwand. In den kommenden zwei Jahren sollen die Sachkosten um mindestens 6 Millionen Franken reduziert werden. Rund 45 von 510 Vollzeitstellen sollen abgebaut werden. (sda/jab)
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Hoschi
Auch hier wird abgebaut.