Tausende Besuchende an der Weihnachtsparade in Bubendorf
Simon Häring
In Bubendorf fand am 23. Dezember die Weihnachtsparade mit über 100 Traktoren, Lastwägen und Motorrädern statt. Das Spektakel lockte tausende Zuschauende nach Bubendorf.
Sie ist mittlerweile fast schon Tradition – die Weihnachtsparade in Bubendorf einen Tag vor Heiligabend. Bei vielen Anwohnerinnen und Anwohnern ist sie fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit und eine Art Dorffest.
Bekanntheit über die Kantonsgrenze hinaus
Die Besuchenden kommen von weit her, erzählt Mitorganisatorin Beatrice Utz: «Manche kommen sogar vom solothurnischen und vom Bernbiet mit den Bussen.». Den tausenden Besuchenden hat auch die 5. Ausgabe der Weihnachtsparade gefallen. «Es ist schön zum Anschauen und macht den Kindern Freude.» sagt Martina Schaub aus Niederdorf und Ilayda Camiz ebenfalls aus Niederdorf war vor allem vom betriebenen Aufwand der Dekorateure beeindruckt: «Ich finde es einfach speziell, wie viel Mühe sich die Leute geben, um die Traktoren und Fahrzeuge schön zu beleuchten.».

Spendenaktion für die Stiftung Wunderlampe
Die Parade dient jedoch nicht nur der Belustigung der Zuschauenden, der Erlös von den Essensständen wird an die Stiftung Wunderlampe gespendet. Rund 9’000 Franken seien zusammengekommen. Die Stiftung erfüllt Kindern und Jugendlichen mit schweren Erkrankungen oder Beeinträchtigungen Herzenswünsche im Erlebnisbereich.
Aufwändige Dekoration
Einer Person, die an vorderster Front mit dabei war, ist Toni Fink aus Bubendorf. Er durfte die Parade mit seinem Motorrad anführen. Für das Dekorieren des Motorrads nahm sich Fink viel Zeit, er habe eine ganze Woche benötigt. Für ihn sei die Wertschätzung und die Dankbarkeit des Publikums der Antrieb. Es werde applaudiert und die Leute hätten eine Freude, deshalb mache er gerne an der Weihnachtsparade mit.

Ein weiterer Teilnehmer der Parade ist Sämi Hartmann mit seinem VW Käfer, welcher für viel Aufsehen sorgte. Die Idee zum beleuchteten VW Käfer sei aus Jux heraus entstanden. Den Zuschauenden hat der Käfer gefallen, sodass Hartmann auch dieses Jahr wieder teilnahm.
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Hoschi
spannend, wusste es nicht.