Tragödie
Basel-Stadt

«Wir konnten die Hand reichen»: Verletzte aus Crans-Montana auch im Basler Unispital

02.01.2026 17:51 - update 02.01.2026 20:26
Shahed Staub

Shahed Staub

Um die Spitäler in der Schweiz zu entlasten, wurden am Donnerstag mehrere Brandopfer aus Crans-Montana ins Unispital Basel geflogen. Am Basler Rathaus erinnert zudem eine Trauerschleife an die Opfer der Tragödie.

Die Brandkatastrophe von der Silvesternacht in Crans-Montana forderte 40 Todesopfer und 119 teils schwerverletzte Personen. Die Spitäler in der Westschweiz sind dadurch stark ausgelastet. Deshalb wurden die Brandopfer per Helikopter in verschiedene Spitäler der Schweiz gebracht – auch ins Universitätsspital Basel.

«Wir konnten nach diesem Unglück seitens Universitätsspital Basel die Hand reichen und bei Brandverletzten Unterstützung anbieten», sagt USB-Mediensprecherin Caroline Johnson gegenüber Baseljetzt. Die Verletzten wurden am Donnerstag nach Basel geflogen und werden nun auf der Intensivstation behandelt.

Um wie viele Personen es sich handelt, sagt das Unispital nicht. Und auch zum Krankheitsverlauf wird aus Persönlichkeitsschutz der Patientinnen und Patienten keine Auskunft gegeben.

Trauerschleife am Rathaus

Der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer drückte am Freitag gegenüber den Opfern und Angehörigen sein Beileid aus. «Die fürchterliche Katastrophe in Crans-Montana bestürzt mich. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Im Namen des Regierungsrates spreche ich ihnen unsere tiefe Anteilnahme aus», schreibt Cramer auf der Plattform X. Die Basler Regierung bedankt sich zudem bei den Einsatzkräften.

Aus Solidarität mit den Opfern der Tragödie trägt die Kantonsflagge am Basler Rathaus fünf Tage lang eine schwarze Trauerschleife:

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