Basler Filmemacherin war das «Gedächtnis» der SRF-Serie «Maloney»
Michael Kempf
Als Script Supervisor ist Zoë Bayer sozusagen das Gedächtnis des Films. Bei der SRF-Serie «Maloney» sorgte sie dafür, dass die Übergänge und Anschlüsse der gedrehten Einstellungen stimmten.
In der neuesten Folge von 360° Kultur auf Telebasel haben wir die Basler Filmemacherin Zoë Bayer zu Hause besucht. Zoë Bayer arbeitet in verschiedenen Rollen am Filmset. Bei der SRF-Serie «Maloney» war sie als Script Supervisor für die Kontinuität zuständig. Da eine Filmszene oft in mehreren Einstellungen gedreht wird (Totale, Nahaufnahme usw.), ist es wichtig, dass sich die Schauspieler:innen in jeder Einstellung ähnlich verhalten. Wenn Maloney also beispielsweise mit der rechten Hand zum Glas greift, muss Zoë Bayer darauf achten, dass er in jeder weiteren Einstellung das Glas ebenfalls mit der rechten Hand nimmt.
Die Basler Filmemacherin ist auch als Location Scout tätig. In dieser Tätigkeit ist es ihre Aufgabe, geeignete Drehorte zu finden und zu überprüfen, welche Einstellungen sich an diesen Orten eignen würden. Sie analysiert auch, wie sich das Sonnenlicht an einem Ort verhält. Dazu nimmt sie uns mit auf den Wasserturm Bruderholz.
Neben ihrer Tätigkeit an anderen Filmsets produziert Zoë Bayer auch eigene Kurzfilme. Ein Beispiel ist der Kurzfilm «Heimisch», bei dem sie neben der Regie auch den Schnitt übernahm.
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