
Das sind die schlimmsten Unglücke der Schweiz
Baseljetzt
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana gehört zu den schlimmsten Unglücken der Schweiz. Bei keiner anderen Brandkatastrophe kamen so viele Menschen ums Leben. Es folgt eine Übersicht über die grössten Katastrophen der Schweiz.
1. Januar 2026 – Brand in Crans-Montana
In einer Bar im Walliser Tourismusort Crans-Montana bricht während einer Silvesterparty ein Feuer aus. Mindestens 40 Personen sterben, über 100 werden verletzt, viele von ihnen schwer.

28. Mai 2025 – Bergsturz in Blatten
Ein Grossteil des Gletschers ob Blatten VS bricht ab. Die Eis- und Schuttmassen begraben den Grossteil des Dorfs Blatten und des Weilers Ried unter sich. Ein Mensch stirbt.

4. August 2018 – Absturz Tante Ju in Flims
Auf dem Gemeindegebiet von Flims GR stürzt das historische Flugzeug Ju-52 ab. Der Absturz wird auf «hochriskante Flugführung» zurückgeführt. Alle 20 Menschen an Bord kommen ums Leben.

23. August 2017 – Bergsturz Bondo
Drei bis vier Millionen Kubikmeter Fels brechen vom Grenzberg Piz Cengalo ob Bondo GR ab. Muren wälzen sich durch das Seitental Val Bondasca bis ins Haupttal Bergell, wo Häuser in Bondo, Sottoponte und Spino beschädigt werden. Acht Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden seit dem Bergsturz vermisst. Es handelt sich um einen der grössten Bergstürze in der Schweiz.

13. März 2013 – Carunglück in Siders
Ein belgischer Reisebus prallt auf der A9 bei Siders VS gegen eine Tunnelwand. 28 Menschen sterben, darunter 22 belgische und niederländische Kinder, deren Lehrer und die beiden Busfahrer. 24 weitere Personen werden verletzt, davon drei besonders schwer. Es handelt sich um das schwerste Busunglück in der Schweiz seit 30 Jahren.

24. November 2001 – Flugzeugabsturz in Bassersdorf
In Bassersorf unweit von Zürich stürzt ein Jumbolino der Crossair beim Landeanflug in starkem Schneegestöber ab. 24 Menschen sterben, neun überleben fast unverletzt. Der Pilot unterschritt die Mindestflughöhe. An Bord befanden sich auch einer der Vize-Stadtpräsidenten von Jerusalem und US-Popstar Melanie Thornton.

24. Oktober 2001 – Brand im Gotthard-Tunnel
Im Gotthard-Tunnel kommt es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Lastwagen. Infolge des Zusammenpralls bricht im Tunnel Feuer aus. 11 Menschen sterben.

27. September 2001 – Attentat auf Zuger Parlament
Ein Amokschütze stürmt in den Zuger Kantonsratssaal, feuert 90 Schüsse ab, tötet drei Regierungs- und elf Parlamentsmitglieder, verletzt 15 Personen teils lebensbedrohlich und erschiesst sich schliesslich selbst. Die Tat führt zu Sicherheitsanpassungen in Parlamentsgebäuden.

14. Oktober 2000 – Bergsturz Gondo VS
Über dem kleinen Walliser Bergdorf Gondo geht ein Erdrutsch nieder. Die Schlammlawine reisst ein Dutzend Häuser mit sich. 13 Menschen sterben.

27. Juli 1999 – Canyoning-Unglück von Saxetbach
Eine Flutwelle aus Wasser, Steinen und Geäst überrascht eine Gruppe junger Touristen und ihre Guides auf ihrer Canyoning-Tour im Saxetbach im Berner Oberland. 21 Menschen sterben.

26. Dezember 1999 – Sturm «Lothar»
Am Stephanstag fegt der Sturm «Lothar» über die Schweiz. 14 Personen sterben, 14 Millionen Kubikmeter Holz werden zu Boden geworfen. «Lothar» war damals laut der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) der heftigste Wintersturm in Europa und in der Schweiz.

3. September 1998 – Swissair-Absturz in Halifax
Eine Swissair-MD-11 stürzt etwas mehr als eine Stunde nach dem Start vom New Yorker John-F.-Kennedy- Flughafen nach Genf vor Halifax ins Meer. Alle 229 Menschen sterben. Es ist das schlimmste Unglück der Schweizer Luftfahrt.

17. November 1997 – Luxor-Massaker
Der Hatschepsut-Tempel im ägyptischen Luxor wird Ziel eines Terroranschlags. 58 Menschen getötet, darunter 36 aus der Schweiz. Diese Form des Terrors war bisher nie so nahe an die Schweiz gekommen.

5. Oktober 1994 – Sonnentempler-Drama
Auf einem Bauernhof im kleinen Freiburger Dorf Cheiry werden 23 verkohlte Leichen entdeckt, die Körper waren in Kultgewänder gehüllt. Kurze Zeit später findet die Feuerwehr 25 Leichen in den Trümmern eines Chalets in Granges-sur-Salvan im Wallis. Insgesamt 48 tote Sektenmitglieder wurden gefunden, ein Teil von ihnen war freiwillig aus dem Leben geschieden, ein anderer Teil wurde getötet. Die Tat erschütterte die Schweiz und Europa. Aus Kanada wurde ein weiterer Brand mit fünf Toten gemeldet.

14. November 1990 – Absturz Alitalia
Auf dem Landeanflug auf Zürich stürzt ein Linienflug der Alitalia am Stadlerberg ab. 46 Menschen kommen ums Leben.

12. September 1982 – Zug erfasst Reisecar
Wegen einer handbetriebenen Barriere, die nicht geschlossenen war, rast in Pfäffikon ZH ein Zug in einen Reisecar. Das Fahrzeug wird zerfetzt. 39 Menschen sterben. Das Unglück ist das schwerste seit 100 Jahren in der Schweiz, bei dem eine Bahn beteiligt war.

10. April 1973 – Flugzeugabsturz in Hochwald
Nachen einem missglückten Landeanflug auf den Flughafen Basel-Mülhausen stürzt ein britisches Flugzeug in Hochwald SO in einem bewaldeten Hang. 108 Menschen sterben, 37 überleben.

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