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Der Grosse Rat genehmigt das Budget 2026 mit 8 Millionen Franken Überschuss
©Bild: Keystone
Finanzen
Basel-Stadt

Der Grosse Rat genehmigt das Budget 2026 mit 8 Millionen Franken Überschuss

17.12.2025 18:12 - update 17.12.2025 18:37

Baseljetzt

Der Grosse Rat genehmigt das Budget 2026 mit einem Überschuss von 8 Millionen Franken. Budgetkürzungsanträge der SVP und FDP fanden keine Mehrheit.

Dieses belief sich ursprünglich mit den Anträgen der Regierung und der Finanzkommission auf 2,6 Millionen Franken.

In der Budgetdebatte scheiterte ein Antrag der FDP, das Budget 2026 um 19 Millionen Franken zu reduzieren. Die Bürgerlichen waren sich hier uneinig. Während die SVP und LDP gemeinsam mit der GLP den Antrag unterstützten, scherte die Fraktion Mitte-EVP aus. Zusammen mit SP, Grünen und Basta stimmte sie dagegen. Das Ergebnis fiel mit 56 zu 38 Stimmen aus.

Regierungsrat gegen Kürzungsantrag

Antragssteller Daniel Seiler warnte vor dem schrumpfenden Selbstfinanzierungsgrad des Kantons und künftigen Schulden. Remo Gallacchi (Mitte) hingegen plädierte angesichts der «sprudelnden Einnahmen» für mehr Gelassenheit.

Finanzdirektorin Tanja Soland (SP) stellte klar, dass es nicht in der Kompetenz die Regierung liege, diese Reduktion zu delegieren. Daher hätte eine Annahme des FDP-Antrag zu einer linearen Kürzung verteilt auf alle Departemente geführt.

Der Grosse Rat genehmigt das Budget 2026 mit 8 Millionen Franken Überschuss
Tanja Soland (SP) spricht sich gegen den FDP-Kürzungsantrag aus. Bild: Keystone

Keinen Erfolg hatte auch die Regierung mit ihren Anträgen auf Ablehnung von zwei Anträgen aus der Finanzkommission. Das Parlament hiess somit 512’000 Franken für drei weitere Stellen bei der Schulsozialarbeit sowie 180’000 Franken für Freiwilligen-Projekte gegen Einsamkeit gut.

Keine Abstriche bei Velogleis und Feier

Auf Granit biss auch die SVP mit sechs Kürzungsanträgen. Unter anderem forderte Pascal Messerli, das Budget für die Feier der künftigen Nationalratspräsidentin Katja Christ (GLP) um 75’000 Franken zu kürzen. Weiter forderte die SVP-Fraktion unter anderem Kürzungen bei der KI-Beratung beim Statistischen Amt und – wie bereits in den Vorjahren – bei der Abteilung Gleichstellung und Diversität.

Erfolglos blieb auch ein Antrag von Remo Gallacchi, die Gelder für das «velofreundliche Gleis» zu streichen. Diese Schieneneinlagen für mehr Velosicherheit bei Kaphaltestellen haben bis dato aus technischen Gründen nicht funktioniert. SP und Grüne hingegen sprachen sich mit der Parlamentsmehrheit dafür aus, das Projekt zu Ende zu führen. (sda/jsa)

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Kommentare

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18.12.2025 05:45

Nachdenken

Jedes Jahr Gewinn in Basel, wo bleibt die Steuersenkung für die BS-Bevölkerung? Die Weltstadt Zürich senkt die Steuern. Und zwar um 3 %.

1 3
19.12.2025 17:00

Hoschi

Dann ziehen Sie doch nach Zürich…

2 0
17.12.2025 17:22

Borki74

👍👍👍

3 3

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