
Diego Maradona als «Schutzpatron»: Das Kleinbasel hat eine neue Pizzeria
Giulia Ballmer
In Basel gibt es eine neue Adresse für neapolitanische Pizza: «Otto Pizza» öffnet am Samstag erstmals die Türen. Baseljetzt durfte bereits einen Blick ins Lokal werfen.
Mehl, Wasser, Hefe, Meersalz, Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl – auf diese acht Zutaten setzt das Team von «Otto Pizza» an der Ecke Hammerstrasse/Riehenstrasse. «Bei uns dreht sich alles um die Zahl acht», erklärt Betriebsleiterin Manuela Zoppas. Daher rührt auch der Name der neuen, hippen Pizzeria im Kleinbasel. Die Idee entstand aus den acht Grundzutaten der Pizza Margherita. Auf der Karte stehen acht Pizzen, acht Toppings und acht Aperitivi. Das Restaurant im Kleinbasel ist der jüngste Zuwachs der Wyniger-Gruppe.
Ein Herz für die Gastronomie
Für Zoppas sei «Otto Pizza» etwas ganz Besonderes. «Es fühlt sich wie Heimkommen an», schwärmt die 35-Jährige. Die Gastronomin bringt viel Erfahrung mit. Sie absolvierte ihre Lehre als Hotelfachfrau im Teufelhof, danach führte ihr Weg ins Ausland, wo sie weiterhin in der Gastronomie tätig war. Zwei Jahre arbeitete sie in einer Pizzeria in Sydney und liess sich dabei von ihren italienischen Wurzeln leiten. «Mein Herz hat schon immer für die Gastronomie geschlagen», sagt Zoppas.
Roboter «Otto» hilft im Service
Die neue Pizzeria setzt zudem auf Innovatives. So können die Gäste über einen QR-Code ihre Bestellung aufgeben und vieles sei digitalisiert. Eine Besonderheit ist dabei der Roboter Otto: «Unser Service-Roboter spricht Italienisch, bringt die Pizzen an den Tisch und transportiert das gebrauchte Geschirr zurück in die Küche». Zoppas wolle so digitale Innovation mit ihrer Gastro-Leidenschaft verbinden. «Die Mischung ist essenziell, um einen Ort zu schaffen, an dem die Menschen gerne hinkommen und sich wohlfühlen.»

Authentische Produkte und ein eigenes Radio
In der Küche liege ein besonderes Augenmerk auf den verwendeten Produkten. Dabei setzt das Küchenteam auf Regionalität gepaart mit italienischen Produkten. «Mit den Lebensmitteln und Produkten aus Italien wollen wir die Authentizität unserer Pizzen gewährleisten», so Zoppas.
Auch auf die Ohren gibt es italienisches Flair: Für das passende Ambiente beim Pizzaessen sorgt dabei das hauseigene Radio, das «Otto Radio». «Von Klassikern bis zu modernen Hits ist alles dabei, was das Herz begehrt», sagt die Betriebsleiterin. Wer sich im Lokal umschaut sieht zudem die Fussballikone Diego Maradona über der Theke thronen. Mit seiner starken Verbindung zu Neapel passe er als Schutzpatron bestens in die Pizzeria, findet Zoppas.
Zum Schluss gibt die Chefin noch eine süsse Empfehlung ab: Die Pizza-Portafoglio mit Nutella. «Its worth a try», erklärt sie mit einem Schmunzeln.
Am Samstagmittag eröffnet die neue Pizzeria. Für eine Margerita zahlt man 18 Franken, die teuerste Pizza – Bufala e Crudo – gibt es für 29 Franken.
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kutti
Gibt es keine normale Restaurant mit gut Bürgerliche Küche, wo z.B Schnitzel Pommfrit oder Rösti mit Leberli gekocht wird.
René Nussbaum
Die Pizza bringt einem ein Roboter?
Und nehmen muss man die dann selber vom Tablar?
Das ist sehr unpersönlich.
Und dann noch QR-Code.
Nein Danke.. ohne mich!
Da gibt es andere Pizzerien in Basel.