
FCB legt Streit mit Stadiongenossenschaft bei
David Frische
Der Konflikt zwischen dem FC Basel und der Stadiongenossenschaft St. Jakob-Park ist offenbar zu Ende. Die offenen Punkte seien in einer Mediation bereinigt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.
Die Stadiongenossenschaft und der FCB hatten seit Abschluss des neuen Stadion-Nutzungsvertrags vom 31. März 2023 unterschiedliche Auffassungen zur Zusammenarbeit. Der FCB machte Forderungen geltend und hielt vertraglich geschuldete Zahlungen zurück. Laut der am Montag kommunizierten gemeinsamen Erklärung wurden diese Differenzen im Rahmen einer Mediation geklärt.
Die Parteien betonen, dass die vertraglichen Grundlagen nie bestritten gewesen seien. Der FCB hat sämtliche ausstehenden Zahlungen vollständig überwiesen. Die von ihm erhobenen Forderungen wurden gemeinsam beurteilt und in einer ausgewogenen Lösung bereinigt. «Im Rahmen von Mediationsgesprächen haben die Parteien die unterschiedlichen Aspekte und die gegenseitigen Erwartungshaltungen klären und ihre Differenzen beilegen können», heisst es in der Mitteilung. Das bedeutet auch, dass der FC Basel die Miete für das Stadion St. Jakob-Park wieder bezahlt.
Joggeli-Erneuerung vorantreiben
Mit der gütlichen Einigung betrachten sich beide Seiten per Saldo aller Ansprüche als auseinandergesetzt. Sie bekräftigen ihren Willen, «im Rahmen der Bestimmungen des Stadion-Nutzungsvertrages konstruktiv zusammenzuarbeiten und einen wechselseitigen transparenten Austausch aller erforderlichen Informationen zu gewährleisten». Zudem wollen sie die Erneuerung des St. Jakob-Parks in Abstimmung mit Politik und Wirtschaft gemeinsam vorantreiben.
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