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Super League
FCB

Im Klassiker ist eine Reaktion gefordert: «Auch die Art und Weise ist entscheidend»

24.01.2026 17:05 - update 24.01.2026 17:14
Florian Vögeli

Florian Vögeli

Nach der schlechten Leistung in Salzburg fordert die Sportkommission heute eine Reaktion. Dabei ist nicht nur ein positives Resultat, sondern auch die Art des Auftritts wichtig. Andernfalls könnten Konsequenzen folgen.

Sichtlich bedrückt kam Ludovic Magnin am Donnerstag nach nach der 1:3-Schmach in Salzburg zur Medienkonferenz. Der FCB hat sich in der Winterpause viel vorgenommen, doch schon nach den ersten beiden Spielen des neuen Jahres ist Ernüchterung eingekehrt.

In diesen muss festgehalten werden: Es läuft in die falsche Richtung. Das muss auch Magnin festhalten: «Wir haben bis Oktober sicherlich sehr guten Fussball gespielt und waren auf einem guten Weg. Doch seit November geht die Entwicklung nicht mehr in die richtige Richtung. Nach so einer Halbzeit muss ich als Trainer des FC Basel nun andere Hebel finden, damit diese Mannschaft wieder aufwacht.»

Keine Jobgarantie mehr

Magnin schob die eher negative Entwicklung in den beiden letzten Monaten des letzten Jahres dem intensiven Spielplan und der damit verbundenen fehlenden Frische in die Schuhe. Dies kann nach der vierwöchigen Winterpause jedoch nicht mehr der Grund sein. Deshalb ist dieser Fehlstart ins neue Jahr für alle Beteiligten unerklärlich.

Auch die sportliche Leitung nahm die Entwicklung Ende letzten Jahres wahr. Dennoch stärkte Sportchef Daniel Stucki Magnins Rücken noch vor der Winterpause am 19. Dezember: «Wir in der Kommission sind uns da einig und haben den Trainer bis zum jetzigen Zeitpunkt nie intern besprochen. Das werden wir auch nicht tun. Er wird auch in der Rückrunde unser Trainer sein.»

Fünf Wochen später – nach der Leistung am Donnerstagabend – stellt sich aber die Frage, wie lange Magnin in der Rückrunde noch an der Seitenlinie bleiben darf. Unmittelbar nach dem Spiel gegen Salzburg gab es vonseiten Stuckis keine Jobgarantie mehr für den Waadtländer. «Es haben sicher alle einen Fehler gemacht, sonst wären wir nicht so aufgetreten. So wie wir spielen, entspricht das sicher nicht unseren Ansprüchen. Wir müssen nichts schönreden. Die erste Halbzeit war absolut desolat. Die zweite ein wenig besser, aber auch das war nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Deshalb müssen wir das gut analysieren», sagte Stucki noch in der Red Bull Arena.

Magnin spürt das Vertrauen

Am Tag danach, vor dem Abflug am Salzburger Flughafen, wollte Stucki keine weiteren Auskünfte über Magnin geben. Obwohl sich die Sportkommission in der Nacht noch lange beraten hatte. «Ausser Valentin Stocker sind alle hier. Wir haben intensiv diskutiert, wie wir aus dieser schwierigen Situation herauskommen», sagte Stucki und fügte hinzu, was es dafür nun brauche. «Kurzfristig müssen wir das Spiel in Zürich natürlich gewinnen. Aber nicht nur der Sieg, sondern auch die Art und Weise ist entscheidend. Wir müssen schauen, ob und wie die Spieler eine Reaktion zeigen können. Und dann sehen wir weiter.»

Ob das mit oder ohne Magnin sein wird, zeigt sich wohl in den kommenden Tagen. Auch wenn es aktuell keine öffentliche Unterstützung für den Trainer gibt, spürt Magnin dennoch das Vertrauen der Vereinsführung. «Es ist immer interessant zu sehen, wie ein Verein in schwierigen Phasen hinter dir steht. Und da merkt man hier richtig, wie alle hinter dem Projekt stehen. Aber am Ende – noch mehr in Basel – musst du liefern», ist sich Magnin bewusst.

Auch in diesen schwierigen Momenten sei es für ihn extrem wichtig, dass er und seine Spieler sich nicht zu sehr herunterziehen lassen. «Man darf nie das Lächeln verlieren. Jetzt ist es wichtig, wieder Positivität in die Mannschaft zu bringen, die sie bis Sonntag braucht», erklärte Magnin noch auf österreichischem Boden.

Zum Schluss gibt es zumindest noch eine positive Nachricht. Erst am Donnerstag von Borussia Dortmund ausgeliehen, ist Flügelspieler Julien Duranville bereits heute spielberechtigt. Laut Informationen, die Magnin aus Dortmund erhalten hat, sei der 19-jährige belgische Nationalspieler auch körperlich topfit. Somit könnte er bereits im Spiel gegen Zürich eine ernsthafte Option sein.

Der Klassiker wird am Sonntag, dem 25. Januar 2026, um 16:30 Uhr angepfiffen. Ab dann kannst du auf baseljetzt.ch oder in der Baseljetzt-App den Liveticker verfolgen.

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Kommentare

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04.02.2026 16:34

pserratore

🤩❤️💙😍

0 2
13.02.2026 18:08

pserratore

🥳❤️💙🥳

0 1
08.02.2026 06:41

pserratore

🍀❤️💙🍀❤️💙🍀

0 1
15.02.2026 07:25

pserratore

😍❤️💙😍

0 1
19.02.2026 17:58

pserratore

❤️💙💪

0 0
24.01.2026 19:11

DYBLI

BYE BYE LUDO

3 3
06.02.2026 15:42

Hoschi

Ja und ist es nun besser? Ganz klar war es ein falscher Entscheid, basta<.

2 0
24.01.2026 19:58

Sonnenliebe

Nein

3 4
17.02.2026 20:38

Sonnenliebe

Lalalals

0 0
25.01.2026 18:13

Sonnenliebe

Na und wer hatte Recht? DYBLi ist es nicht 😉

3 2
26.01.2026 13:39

Hampe56

ohne weiteren Worte 😉

0 2
17.02.2026 20:39

Sonnenliebe

Hahahaaha

0 0
17.02.2026 20:39

Sonnenliebe

Genau in der Ruhe liegt die Einsicht, nicht wahr?!

0 0
06.02.2026 15:42

Hoschi

Genau, denn kommentieren gibt es hier bald nicht mehr…

2 0
03.02.2026 01:33

Sonnenliebe

Ja genau, wer hat verloren? Richtig?!

2 0

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