Inklusion und Vielfalt werden zelebriert: Die Bärin tanzt wieder durch das Kleinbasel
Sophie Jung
Am 12. Januar tanzt die Bärin zum 27. Mal durch das Kleinbasel. Der Bärentag setzt ein Zeichen für Vielfalt und endet mit einem gemeinsamen Fest.
Seit 27 Jahren tanzt die Bärin am 12. Januar durch Kleinbasel. Als Alternative zum Vogel Gryff, bei dem bislange nur Männer teilnehmen dürfen, wurde der Brauch ins Leben gerufen. Unter dem Bärenkostüm ist stets eine Frau.
«Wir wollen, dass alle Menschen integriert werden können»
Für die Ueli hat es dieses Jahr neue Larven gegeben. «Ich glaube man hat den Gestaltern relativ viel Freiheit überlassen», so Eva Widmann, Bärin seit 25 Jahren und Komiteemitglied. Die neuen Larven sind bunt, und genauso will die Gesellschaft zum Bären auch sein, ergänzt sie. «Wir wollen, dass alle Menschen integriert werden können».
Der Bärentag wird von der Gesellschaft zum Bären organisiert, die sich 1998 im Kleinbasel gegründet hat. Mit den Ueli zusammen tanzt die Bärin seitdem durch das Kleinbasel und sammelt Geld für Organisationen, die wichtig sind für das Quartier und sich für Inklusion einsetzen.
Nach einem Marsch durch das Kleinbasel und verschiedenen Stopps, finden sich die Teilnehmenden für das Bärenmahl in der Reithalle der Kaserne wieder. Dort gibt es Tischreden, musikalische Beiträge und multikulturelles Essen. Um 23 Uhr endet der Bärentag.
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Hoschi
Eine schöne Tradition.
Hoschi
Es ist doch schon, wenn Kinder sich freuen, wenn die Bärin tanzt?
Sonnenliebe
Das stimmt, die Uelis haben für wichtige Unterstützungsangebote in Kleinbasel gesammelt, das ist sehr wertvoll, vielen Dank.