Kantonslabor findet Mängel bei Weihnachtsmarkt-Gebäck
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Proben
Basel-Stadt

Kantonslabor findet Mängel bei Weihnachtsmarkt-Gebäck

12.02.2024 08:32 - update 12.02.2024 11:12

Larissa Bucher

19 Gebäckproben vom Weihnachtsmarkt wurden vom Kantonslabor auf nicht deklarierte Allergene, gentechnisch veränderte Pflanzen und die richtige Kennzeichnung geprüft. Drei Beanstandungen wurden ausgesprochen.

Die 19 Problem wurden an fünf verschiedenen Basler Marktständen erhoben. Untersucht wurden unter anderem Mailänderli, Brunsli, Zimtsterne und Christstollen, heisst es in einer Medienmitteilung. Fünf Proben seien vorverpackt gewesen, die restlichen Produkte wurden offen angeboten. An den Ständen wurde jeweils die Rezeptur verlangt oder nach allergenen Zutaten gefragt.

Drei Mängel

Das Ergebnis: Ein Mangel sei laut Medienmitteilung im Zusammenhang eines Allergens gefunden worden, zwei weitere aufgrund ungenügender Kennzeichnung. So sei in einem vorverpackten Christstollen mit dem Spurenhinweis «Kann Spuren von Schalenfrüchten, Sesam und Erdnüssen enthalten» auch Mandel, Haselnuss und Erdnuss nachgewiesen worde. Das ohne entsprechende Angabe im Zutatenverzeichnis, schreibt das Kantonslabor.

Bezüglich GVO und Gluten seien keine Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben festgestellt worden. Die Kennzeichnung von zwei vorverpackten Produkten sei hingegen nicht zufriedenstellend gewesen. Dazu zählten schlechte Lesbarkeit sowie das Fehlen einer Adresse oder der Angabe über die Menge einer Zutat.

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