
Liestaler Stadtrat soll mögliche Absage des Chienbäse prüfen
Baseljetzt
Nach der Brandkatastrophe in der Silvesternacht im Wallis soll der Liestaler Stadtrat über den Chienbäse diskutieren. Für die für die Sicherheit zuständige Stadträtin stellt sich die Frage nach der Angemessenheit.
Am Chienbäse im Liestaler Stedtli sind Feuer und Hitze allgegenwärtig. Der Umzug soll am 22. Februar stattfinden, doch seine Durchführung steht laut der «bz» auf der Kippe. Die für die Sicherheit zuständige Stadträtin Pascale Meschberger (SP) will eine mögliche Aussetzung des Feuer-Spektakels aus Pietätsgründen im Stadtrat von Liestal zur Sprache bringen. Bisher wurde noch nicht darüber diskutiert, welche möglichen Konsequenzen sich für den Chienbäse aus der Brandkatastrophe im Wallis in der Silvesternacht ergeben könnten.
Der Umzug unterliege einem strengen Sicherheitskonzept. Dennoch bringt er aufgrund der grossen Menschenmengen, die dem Chienbäse beiwohnen, einige sicherheitstechnische Herausforderungen mit sich. Laut der «bz» wolle Meschberger verhindern, dass noch mehr Menschen zum Chienbäse nach Liestal kommen. Dennoch sei es nicht möglich, die Stadt «abzuriegeln».
Roger Salathe, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Liestal, sagte gegenüber der Zeitung, der Entscheid, ob der Chienbäse durchgeführt wird oder nicht, sei ein politischer. Und: Dass ein bestimmtes «Restrisiko» trotz strenger Sicherheitsmassnahmen bestehe.
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Waldrapp
Böögg-Verbrennungen dürfte man dann auch nicht mehr durchführen.
Jerk_Vomit
Abwarten. In einigen Wochen ist alles wieder Schnee von gestern. Ueber die noch selten erlebte tagelange Betroffenheitsduselei in den Medien kann ich mich nur noch wundern. Was soll das?