
Neues Beratungsangebot: Senioren erhalten Hilfe beim elektronischen Patientendossier
Baseljetzt
Der Kanton Basel-Stadt baut die Förderung des elektronischen Patientendossiers weiter aus und schafft ein neues Unterstützungsangebot für ältere Menschen. Senior:innen können sich ab sofort bei der Pro Senectute beider Basel beraten lassen.
Das Angebot sei kostenlos und freiwillig, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Montag mitteilte. Mit der Beratung wolle der Kanton insbesondere Personen erreichen, die im Umgang mit digitalen Anwendungen weniger geübt sind. Die Unterstützung werde jeweils am Mittwochnachmittag angeboten und könne telefonisch im Voraus vereinbart werden. Geschulte Fachpersonen würden dabei durch den gesamten Einrichtungsprozess begleiten und Fragen rund um die Nutzung des elektronischen Dossiers beantworten.
Das Gesundheitsdepartement betont, dass das EPD ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierung im Gesundheitswesen sei. Es ermögliche Patient:innen, ihre Gesundheitsdaten sicher zu verwalten. Gleichzeitig verbessere es die Behandlungsqualität, weil medizinische Fachpersonen schneller auf relevante Informationen zugreifen können.
Auch begrüsse man laut Mitteilung die vom Bund vorgesehene Weiterentwicklung des EPD zum elektronischen Gesundheitsdossier E-GD. Bis zu dessen Einführung sollen weiterhin EPDs eröffnet werden, die später in das neue System überführt werden.
Die technische Infrastruktur für das Patientendossier werde von der Post Sanela Health AG bereitgestellt, wie es im Communiqué weiter heisst. Das EPD sei auch als mobile App verfügbar und kann unabhängig vom neuen Angebot jederzeit online eröffnet werden.
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