
Pfyfferli 2026: «s’liggt eifach ebbis in dr Luft»
Annina Amrein
Zwischen Wortwitz und Piccoloklängen: Das diesjährige Pfyfferli blickt darauf zurück, was Basel im vergangenen Jahr begeistert, bewegt und durchgeschüttelt hat. Der Vorverkauf laufe «sehr erfreulich».
«S’liggt eifach ebbis in dr Luft» – auch dieses Jahr verspricht das Pfyfferli wieder ein Mix aus Kabarett, Schnitzelbängg und musikalischen Highlights:
Drum jetz eerscht rächt!
Goots verschisse uff dr Wält und schlächt,
leen mer s Muul is nit verbiete,
denn geege Gfoor
bruuchts mänggmool au dr schwarz Humor.
Wo bi uns in dr D N A steggt.
Wenn s naime stinggt und korrupt isch und fuul,
hoggt dr Bebbi sicher nit uffs Muul.
Und me sticht und me stupft,
und me pfätzt und me rupft,
wär s verdient hett.
Drum lääned zrugg.
jetz leen mer zwai Stund nimme lugg,
gnau soo, so, wie mer s gwoont sinn!
(Aus dem Prolog «Pfyfferli 2026»)
Pro Abend zwei Schnitzelbängg
Inhaltlich nimmt das Pfyfferli 2026 ein Jahr voller Gegensätze in den Fokus, wie die Vorfasnachtsveranstaltung am Freitag mitteilt. Zwischen heiteren Momenten und gesellschaftlichen Spannungsfeldern entsteht ein abwechslungsreiches Programm. Themen wie die Basler Fasnacht, der Morgestraich, das «Telefonat des Jahres» und humorvolle Einblicke in unterschiedliche Lebensbereiche sollen den roten Faden bilden. Auch Selbstironie bleibe ein fester Bestandteil.
Pro Abend treten zwei Schnitzelbängg auf. Mit dabei sind unter anderem Doggter FMH, Dr Spitzbueb, Heiri, Singvogel, Tam Tam und Die Verschiffte, die abwechselnd auftreten. Ausserdem darf sich das Publikum auf musikalische Einlagen renommierter Cliquen freuen. Die Tambouren sind vertreten durch Formationen der Chriesibuebe und Les Coquins.
Proben seit Ende Oktober
Unter dem Motto «wär und was» bilde das Team um Felix Rudolf von Rohr, Jo Vergeat und Caroline Rasser die kreative Grundlage für die diesjährige Produktion. Seit Ende Oktober proben Ensemble und Team unter der Regie von Andrea Pfaehler und Simon Burkhalter, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Zu sehen sei eine Mischung aus bekannten und erfahrenen Pfyfferli-Gesichtern.
Zwischen dem 9. Januar und dem 22. Februar 2026 sind insgesamt 58 Vorstellungen geplant. Der Vorverkauf, der Mitte Oktober begann, verlaufe «sehr erfreulich»: Derzeit seien rund 90 Prozent der Tickets vergeben. Für verschiedene Vorstellungen seien weiterhin Plätze verfügbar.
Ein Blick hinter die Kulissen
Hier findest du Videos, Interviews und Hintergrundberichte aus dem Pfyfferli-Universum. Sie bieten einen Einblick in Probenarbeit und Produktion.
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Ninle587
immer wieder toll zum luege
Thomy
🤩Freui mi aber zerscht kunnt morn dr Niggi Näggi sehr wohrschinlig no ohni Fasnachtskiechli aber mr waiss jo nie bi dääne Nohrichte kunnt er am änd jo no ganz duurenand -dä arm Gsell