
Gewerbeverband fordert mehr Tempo und Koordination
Simon Häring
Am Neujahrsempfang des Gewerbeverbands Basel-Stadt prägten Fachkräftemangel und Berufsbildung sowie Bürokratie, Mobilität und Wohnschutz die Debatte. Zuvor gedachten die 700 Gäste der Opfer von Crans-Montana.
Rund 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen am Neujahrsempfang des Gewerbeverbands Basel-Stadt vom 9. Januar 2026 im Theater Basel teil. Nach einem Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana standen die zentralen Herausforderungen der Basler KMU im Fokus: Arbeitskräftemangel, Berufsbildung sowie belastende Rahmenbedingungen in den Bereichen Bürokratie, Mobilität, Baustellen und Wohnschutz.
Fehlendes Tempo und mangelnde Koordination
Präsident Hansjörg Wilde kritisierte fehlendes Tempo und mangelnde Koordination in der Stadtentwicklung und forderte vereinfachte administrative Prozesse sowie eine beschleunigte Digitalisierung. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 80 Prozent der Unternehmen verzeichnen einen steigenden administrativen Aufwand. Zudem verlangte Wilde eine rasche Umsetzung des Rheintunnels, eine verkehrsträgergerechte Mobilitätspolitik und Unterstützung für baustellenbetroffene KMU.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Berufsbildung als Schlüssel für Fachkräftesicherung und erfolgreiche Nachfolgeregelungen. Beiträge der Basler Kantonalbank, des Gewerbeverbands sowie der Auftritt von rund 50 Lernenden unterstrichen deren strategische Bedeutung. Der Empfang setzte damit ein klares Zeichen für starke KMU, praxisnahe Lösungen und zukunftsfähige Rahmenbedingungen in Basel.
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